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Auskunftsbuch für die chemische Industrie
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913
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K f

Oxaphor Oxazine und Thiazine. 9^3

die auf HNO s mit Diphenylamin in Schwefelsäure. Auf Ammoniumverbindungen prüft man mitN e s s 1 e r schem Reagens; auch müssen sich 0,5 g Oxalsäure beim Schütteln mit 100 ccm Ätherganz klar und ohne jeglichen Rückstand auflösen.

Oxalsäure, techn. krist....................°/o kg Mk. 63,00

,. (Bittersalzforra)............°/o 80,00

(Pulver)...............°/o . ^5,00

ii doppelt gereinigt, krist...............°/o n » 105,00

n entwässert..............°/o » 160,00

Oxalsäure:

"ulier & Co., Hamburg I, Alsterdamm 12/13. | Rudolph Koepp & Co., Chem. Fabrik, Oestrich

I i. Rheingau.

Anlagen zur Herstellung von Oxalsäure baut:

J - L. Carl Eckelt, Berlin N. 4.

Einrichtungen zur Herstellung von Oxalsäure liefert:

0 Kr ueger vorm. G. Krueger, Biebrich a. Rh. (s. Inserat unterChem. Fabrikeinrichtungen").

Oxaphor = Oxykampfer in 50 %iger Lösung.

/ /CHOH\

( Oxykampfer = CsHi4<^ j I

mit? f' 13 ." den Oxykampfer durch Reduktion des Kampferchinons C 8 Hi4(CO) 2Ox t Zinl<stau bs und Säuren; der Reduktionsflüssigkeit wird der gebildetexykampfer durch Extraktionsmittel entzogen und durch Destillation mitWasserdampf gereinigt.

, . Weisses Kristallpulver vom Seh. P. 203205°, schwer löslich in kaltem,111 ttpin r 'n heissem H 2 0, sehr leicht löslich in allen organischen Lösungs-icann V 3 sich der feste Oxykampfer bei längerem Aufbewahren zersetzenfriht h f ; ommt 1U "" die 50 %ige alkoholische Losung in den Handel. ManTfloWn^ .^P 1101 " innerlich gegen Atemnot aller Art; Einzeldosis 11,5 g,

i agtSUOSIS ljO2 £.

OxaphorHöchst" (50°/ o ige Lösung).....H Mk. 11,00; 1 kg Mk. 100,00

., ." x azine und Thiazine. Zwei Klassen von Teerfarbstoffen, die nahemiteinander verwandt sind. Man kann sie von den Azinfarbstoffen

(s.d.) ableiten, deren einfachster Repräsentant das Phenazin Co Ht/ i \Ce H 4

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ist. Austern Phenazin entsteht durch Aufnahme von 2H das H y d r o p h e n a z i nCcH *< NH >CcH 4 . Durch Ersatz einer Imidgruppe NH im Hydrophenazin durch Oerhält man ein Oxazin, nämlich das Phenoxazin C.H4<N">C.H«während bei Ersatz des NH durch S das einfachste T h i a z i n, nämlich P heno-t h i a z i n (Thio diphenylamin) Ca H 4 < N S H >C H, entsteht. Vom Phen-oxazin leiten sich die O x a z i n f a r b s t o f f e, vom Phenothiazin die T h i a z i n-farbstoffe ab. Erstere haben die chromophore Gruppe <^> odervielmehr <q.>, während in den Thiazinen (auch Thioninfarbstoffegenannt) das Chromophor <C^>- anzunehmen ist.

Zu den Oxazinen gehört beispielsweise das Naphtylenblau (Neu-blau, Baumwollblau, Echtblau), seiner Zusammensetzung nachDimethylphenylammoniumnaphtoxazin C1(CH 3 ) 2 N : C 0 H 3 <Q>c 10 H a , welches

man durch Kondensation voii Nitrosodimethylanilinchlorhydrat mit ß-Naphtolin alkoholischer Lösung bei Gegenwart von Chlorzink erhält.

Blücher IX. 58