Osmiumlampe — Oxalate. 911
Füllfederhalter sowie zu einigen andern Gegenständen benutzt. Ferner bildetes das Material des Glühkörpers bei der neuen A u e r sehen elektrischen Glüh-lampe; siehe darüber den Artikel „0 s m i u rn la m p e".
Über das D. R. P. 157 172 zur Darstellung von kolloidalem Osmiumvgl. den Artikel „P 1 a t i n".
Osmium.......................'. . . 1 g Mk. 7,50
Osmium-Iridium.......................ig „ 11,00
. Osmiunilampe. So bezeichnet man die von A u e r erfundene e 1 e k -y ' s c h e Glühlampe: Das Osmium wird zu einer teigartigen Masse unter^usätzen verarbeitet und unter hohem Druck zu Fäden gepresst; nach dem.ocknen werden dieselben unter Zuhilfenahme des elektrischen Stroms zure'nem Metall reduziert. Der Osmiumfaden wird wie bei den gewöhnlichenP, tischen Glühlampen in eine luftleere oder mit indifferentem Gas gefüllteGlasbirne eingeschlossen.
Die Osmiumlampe verbraucht nur 1,5 W. für 1 H.-K.; ein Ubelstand istaie geringe Spannung, mit der die Osmiumlampe brennt. So braucht diejenigevon 25 H.-K. zwischen 25 und 30 V., die von 30—35 H.-K. etwa 38 V. Jetztdie Osmiumlampe wieder aus dem Handel verschwunden.
über die Osramlampe siehe unter ,,W o 1 f r am 1 a m p e".
Osmiumverbindungen. Besonders ist das Osmiumtetroxyd(U b e r o s m i u m s ä u r e) Os0 4 , in der Technik fälschlich als Osmium-vnn U n e (Acidum osmicum) bezeichnet, wichtig. Es bildet sich beim Erhitzenodpr^ S - a - n der Luft oder mit Wasserdampf, auch beim Behandeln mit HN0 3, J; K ° n, gswasser. Weisse, leicht schmelzbare, bei ca. 100° siedende, in farb-Über 1 deln sublimierende Kristallmasse, die sich in H 2 0 leicht löst. Diestarif° S -1V- Umsäure verdampft selbst aus verdünnten Lösungen; die Dämpfe sindMarK gmig, riechen stechend und greifen die Schleimhäute heftig an.O <; m t d / er Überosmiumsäure kennt man keine Salze, dagegen existierenn mate (°smiumsaure Salze) von dem im freien Zustande nicht bekannten
0sm '" 1 n 1 ! riox y d Os0 3 .
(«+,> ,, . uberosr niumsäure (Osmiumsäure) dient in der Mikroskopie zum Ab-toten kleiner Lebewesen.
Osmiumchlorid....................... lg Mk. 6,50
Osmiumammoniumchlorid.....'............ lg „ 5^00
Osmiumkaliumchlorid.................... lg 4,00
Osmiumnatriumchlorid....... ....... ...... lg 4,50
Osmiumsäure, Einteilung in i g ..............[ ± g " 5^50
" » .i 0,5 g .............. lg,, &.50
„ 0,25 g.............. lg „ 6,00
n • " „ „ 0,1 g............... lg 6,50
Osrmumsaures Blei..............j Mk.7,00; D " n 60,00
Kalium.......... , f, h0
*f. .............. ::.:::: 1 1 ;; i 0 ; 0 o
n Natrium ................... 1 g " g 75
Osmose siehe „Diffusion".Osmoseapparat siehe „M e 1 a s s e".Osramlampe siehe „W o 1 f r a m 1 a m p e".
Otalgan, eine Lösung von Opiumextrakt in Glyzerin mit Zusatz vonAntipyrin. Es soll sich zur Beseitigung der Schmerzen bei Mittelohrentzündungeignen.
Ovogal. Verbindung von Rindsgalle mit Hühnereiweiss, die den Magenunverändert passiert und erst im Darm zur Lösung gelangt, hat gallentreibendeWirkung.
Unangenehm schmeckendes Pulver, das deshalb in Oblaten oder Kapselnverordnet wird.
Oxalate (oxalsaure Salze) siehe unter den betreffenden M e t a 11 v e r -bindungen.