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Auskunftsbuch für die chemische Industrie
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Oleum Valerianae — Olgas.

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slicheLiiilin-ölen,

siehe

ilenöl,

Oleum Valerianae siehe „B a 1 d r i a n ö 1".

Ölfarben. Farbstoffe, die mit trocknenden ölen oder mit fetten Firnissen(Ölfirnissen) angerieben sind und teils für wetterfeste Anstriche, teils für dieÖlmalerei benutzt werden. Früher rieb der Konsument die pulverisierte Farbemit dem Ölfirnis selbst auf der Reibplatte mit dem Läufer zusammen, währendjetzt die Ölfarben meistens zu butterartiger Konsistenz angerieben in denHandel gelangen. Oder die Farbstoffe sind doch so fein pulverisiert und ge-schlemmt, dass sie sich sehr bequem mit dem Firnis zusammenmischen lassen.

Die Menge des zum Anmachen nötigen Öls ist nach der Natur des Farb-stoffs sehr verschieden; je weniger öl die Farbe enthält, um so schnellertrocknet sie. Um die Ölfarben schneller trocknen zu lassen, setzt man ihnenverschiedene Stoffe zu (vgl. den Artikel ,,S i k k a t i v e").

Ölfarben:

s - H, Colin, Farbenfabrik, Neukölln b. Berlin, Klinische Allee ii/tö.

Ölfarben für Kunstmalerei:

P r - Fr. Schoenfeld & C 0 ., Düsseldorf.

Ölfarbenstifte nach Raffaelli, äusserlich den Pastellstiften gleichendeweiche Stifte aus gebrauchsfertigen Ölfarben, mit denen trocken auf jedembeliebigen Grund gemalt werden kann. In den Handel gebracht werden215 Farbtöne, aus denen alle Nuancen direkt auf der Leinwand gemischtwerden können.

Ölfeuerungen.

Ölfeuerungen baut:

Willy Manger, Ingenieurges. m. b. H., Dresden 21, Ludwig Hartmannstr. 21.

Ölfirnisse

siehe „Leinölfirnisse'

D r.- L Hirtiard Böhm: Das DasglUhlidlt

Seine Geschichte, Herstellung und Anwendung.Ein Handbuch für die Beleuchtungsindustrie.

379 Abbildungen. Preis M. 14.—."---------- AUS DER FACHPRESSE:--------------------

itnkfi i "',' ' •' Cc ! em Gasfachmann wird diese Zusammenstellung alles dessen, was die Glüh-.icntbeleuehumg betrifft, unentbehrlich sein."

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Olgas (Fettgas). Als Rohmaterial dienen Erdölfraktionen, die zurdirekten Beleuchtung nicht mehr und zum Schmieren noch nicht geeignet sindweiter schwere öle von der Braunkohlenteer- und Paraffindestillation,schliesslich auch einige pflanzliche öle, wie Rüböl, gebrauchtes Achsen-schmieröl der Eisenbahnwagen u. s. w.

Allgemeines siehe unter „L e u c h t g a s". Die für die Ölgas-Darstellungverwendeten Retorten müssen so konstruiert sein, dass das langsam zugeführteÖl zuerst verdampft und dann erst unter weiterer Erhitzung vergast; gleich-zeitig müssen die Zersetzungsprodukte vor weiterer Erhitzung bewahrt bleiben.Das aus den Retorten abziehende Rohgas wird ähnlich wie das Leuchtgas ausSteinkohlen weiter behandelt: es passiert eine Teervorlage, Kühl-, Wasch- undReinigungsapparate, um schliesslich in einem geeigneten Gasbehälter auf-gefangen zu werden.