Natrium.
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sprechende Verhältnis herausgestellt, bei dem theoretisch CO überhaupt nicht
6 NaOH + FeC 2 = Na 2 + 2 Na 2 C0 3 + 3 H 2 + Fe.
Man benutzt eiförmige Retorten aus Oussstahl, die zwischen 5 und 6 kgNatron fassen und auf schwache Rotglut erhitzt werden. Die Destillation gehtsehr gleichmässig von statten und ist in 1—1% Stunden beendet; die Neu-chargierung dauert nicht mehr als 5 Minuten.
Nach dem D. R. P. 138 368 stellt man Na dadurch her, dass man Calcium-karbid mit Natriu'mfiuorid oder einem Doppelfluorid in einem geeigneten Oe-fäss unter Luftabschluss auf Rotglut erhitzt, wobei das Na ohne weiteres ab-destilliert' das Verfahren soll äusserst billig arbeiten. Eine Verbesserungdieses Verfahren umgreift D. R. P. 239 106, wonach man das teuere Alkali-fluorid durch billiges Alkalisulfid ersetzen kann.
Nach dem D. R. P. 140 737 erhitzt man zur Gewinnung von Na einGemisch von Aluminium mit Natriumfluorid in einem Destillierbehälter,wobei das Na abdestilliert und in reinster Form erhalten wird.
Die D. R. P. 159 632 und 161 428 bezwecken die Darstellung von Alkali-metallen aus Oxyden oder Salzen, indem man sie mit Sulfaten oder Sulfitendesselben oder eines andern Metalles und ausserdem mit Schwefel mischt unddas Ganze auf eine Temp. erhitzt, die höher als der Seh. P., jedoch niedrigerais der Verdampfungspunkt des betreffenden Metalles liegt. So soll man Nadurch Erhitzen von Na 2 C0 3 und Na 2 S04 mit S gewinnen.
Sieht man von den drei zuletzt genannten Verfahren ab, deren Bedeutungbis jetzt noch nicht feststeht, von denen die beiden erstgenannten aber wohlmehr der Gewinnung von Kalium als von Na dienen sollen, so darf man sagen,dass man jetzt wohl ausschliesslich elektrolytische Methoden zur Na-Gewinnung benutzt, und zwar sind vor allem die Verfahren von G r a b a u undC astner erwähnenswert, welche beide durch Patente geschützt sind.
Grabaii elektrolysiert Kochsalz und richtet sein Augenmerk dar-auf, die Wiedervereinigung der an beiden Elektroden abgeschiedenen ElementeNa und Cl zu verhindern. Auch sorgt er dafür, dass das Na sich nicht mitüberschüssigem NaCl zu Subchlorid vereinigen kann. Er ordnet deshalb indem Zersetzungskessel eine glockenförmige Polzelle an, deren unterer Randwieder aufwärts gebogen und bis über das Niveau der Schmelze nach obengeführt ist. Hierdurch wird eine Leitung des Stromes durch die Polzellenwand,welche diese bald zerstören würde, unmöglich gemacht. Ausserhalb der Glockeund um diese herum sind die Kohlenanoden angeordnet, während sich im Innernder Polzelle die eiserne Kathode befindet. Das in der Zelle abgeschiedene Nasteigt, da es spezifisch leichter als die Schmelze ist, nach oben; es verdrängtnach und nach die Schmelze ganz aus der Glocke und fliesst durch ein obenangeordnetes Rohr in ein mit Petroleum gefülltes Gefäss ab, während das Clvon der Anode durch ein anderes Rohr weggeleitet wird. Die Erhitzung desZersetzungsgefässes geschieht durch Heizgase. Reines NaCl erfordert eineziemlich hohe Schmelztemperatur; am besten verwendet man ein Gemisch von3 Äq. NaCl, 3 Aq. KCl und 2 Aq. SrCl 2 . Anstatt dieses Gemisches werdenneuerdings andere, und zwar namentlich solche der Chloride des Kaliums,Calciums und Baryums benutzt, die noch unter Dunkelrotglut schmelzen.Grabau soll es durch seine Anordnungen gelungen sein, reichlich 90 % deselektrischen Stromes innerhalb des Bades zur Kochsalzzersetzung auszunutzen.Das so gewonnene Na-Metall ist frei von Sr, Ba und Ca und enthält nur2—3,5 % K.
Ein besonderes Interesse verdient das elektrolytische Cast-n e r sehe Verfahren, bei dem NaOH zersetzt wird. Der Elektrolyt befindetsich in einem gusseisernen Kessel mit Bodenrohr, durch welches die Kathodevon unter her in den Tiegel eingeführt wird. Der Tiegel selbst hat einenDurchmesser von 45 cm, die obere (zylindrische) Tiegelhälfte hat eine Höhevon 60 cm, während das Ansatzrohr 80 cm lang und 8 cm dick ist. Die Ka-thode ist mit einem aus Siebgaze gebildeten Mantel umhüllt; das Sieb hatzunächst den Zweck, dass der elektrische Strom durch die Gaze zu fliessenimstande ist während anderseits das an der Kathode frei werdende Na inner-
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