Molybdänlampe — Montanwachs.
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jyiolybdänlainpe. Es ist dies eine Metallfadenlampe (elektrische Glüh-, > deren Faden aus Molybdänmetall besteht. Die Herstellung erfolgt
\\lrh h R P 154 262. Andere hierhergehörige Patente sind die D. R. P.207 395 sowie 210 325, letzteres mit Zusatz-D. R. P. 212 104.
Mo jy£ orm . Ein saures Natriummolybdat, das wegen seiner antisepti-schen Eigenschaften äusserlich in Form von Salben, wässerigen Lösungenund Wundpuder Anwendung finden soll.
Monelmetall siehe „Nickellegierunge n".
Monnot-Metalle. Man versteht darunter Verbundmetalle und unter-scheidet nach der Art des Überzuges Monnot-Kupfer, Monnot-Aluminium undMonnot-Silber. Das Verfahren besteht darin, dass ein Stahlblock oder Stahl-stab mit dem betreffenden Metall durch autogene Schweissung vereinigt unddann entsprechend weiter bearbeitet wird. Bei dem sehr verschiedenen Aus-dehnungskoeffizienten der zu verbindenden Metalle soll das Verfahren bedeu-tende Schwierigkeiten bereitet haben.
Die Monnot-Metalle sollen ohne Schädigung zum Glühen erhitzt unddarn sofort in Eiswasser getaucht werden können. Auch beim Auswalzenauf'dünnste Blechstärken erweist sich der Überzug als dicht, hart und absolutfest verschweisst mit dem Grundmaterial.
Monoazofarbstoffe siehe „A z o f a r b s t o f f e".
Monobromkampfer siehe „Bromkampfe r".
Monochloramin siehe „H y d r a z i n".
Monoketonfarbstoffe siehe „Oxyketonfarbstoff e".
Mononitrotoluol siehe „N i t r o t o 1 u o 1".
Monotal. Methylglykolsäureester des Guajakols,
UHl< -OOCCH2.0CH 3 '
wird nach D. R. P. 171 790 und 191 547 durch Einwirkung von Methoxyessig-säure auf eine Lösung von Guajakol in Benzol und Pyridin bei Gegenwart vonPhosgen oder auch durch Einwirkung von Methoxyazetylchlorid auf eine alka-lische üuajaKOllösung direkt erhalten.
Es bildet ein farbloses Öl, wenig löslich in H 2 0, reichlich in Olivenöl,soll bei Neuralgien u. s. w. mit Erfolg Verwendung finden.
Monotal......................H Mk. 6,00
Moutanin. Unter dieser Bezeichnung geht eine fast farblose und ge-ruchlose Flüssigkeit, die eine ziemlich konzentrierte Auflösung (31 Gew. %)von Kieselfluorwasserstoffsäure ist. Man empfiehlt es wegen seiner gut desin-fizierenden Wirkung zum Anstreichen von Wänden, namentlich in Brauerei- undBrennereibetrieben, wo es die Entwicklung von Schimmelpilzen auf den be-strichenen Flächen monatelang verhindert.
Montanwachs. Man gewinnt es, indem das durch Benzin extrahierteBitumen der Schwefelbraunkohle mit überhitztem Wasserdampf destilliertwird Das technisch reine Montanwachs des Handels ist gelblichweiss, hatden Seh P 77° und ist der vorzüglichste Ersatz des Ceresins; es hat alswertvolles 'hartschmelzendes Material die grösste Bedeutung für die Kerzen-industrie und vertiefest gleichzeitig eine günstige Verwertung vieler Schwefel-
k0hle Ve a rfa e n'ren zur Reinigung von Montanwachs betreffen die D. R. P. 207 488,216 281 220 050 23^7 012 (mit Zusatz-D. R. P. 247 357) und 254 701.
Montanwachs:
Lohmann & Voss, Hamburg (s. Inserate).
Extraktions- und Raffinationsapparate für Montanwachs:
Volkmar Hiinig & Comp., Heidenau, Bez. Dresden.