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Tragacantha.
Tet* Pnlvis gtyptlens equümin.
Ep. Fructus Anisi gr. puly. 10,0
Foliorum Menthae piperitae gr. puly.
Sherar'b Schfrindguchtsmittel ist eine mit Zucker und Rum versetzte LösungTon Extract. Cannabis Ind., Bucco, Helenü, Cninae, Marrubii, Salicis, Tormentill.
Foliorum Salviae gr. puly. ää 20,0
Rhizomatis Tormentillae gr. pulv. 50,0.Bei Durchfall der Pferde, auf einmal.
Tragacantha.
Tragacantha (Germ. Eelv. Brit. U-St). Gummi Tragacantha. — Traganth. —Gomme adragaute (Gall.). — Tragacanth ist der aus den Stämmen verschiedener, inGriechenland und Vorderasien heimischer Arten von Astragalus (Papilionaceae — Gale-geae — Astragalinae) freiwillig oder nach Verwundungen austretende und an der Lufterhärtende Schleim. Als Traganth liefernde Arten kommen in Betracht: AstragaluS
creticus Lam., A. cyllenea Boiss. u. Heldr., A. verus Oliv., A. gummiferLabill., A. microcephalus Willd., A. stromatodes Bunge, A. kurdicus Boiss.,A. pycnocladus Boiss. et Hauskn., A. brachycalyx Fischer, A. adscendensBoiss. et Hauskn., A. eriostylus Boiss. et Hauskn., A. heratensis Bunge,
A. Strobiliferus Royle. Der Traganth entsteht durch Vergummung des Markes undder Markstrahlen, indem die anfangs dünnwandigen Zellen dickere, geschichtete Membra-nen bekommen, die in Wasser quellen. Der Process schreitet von innen nach aussen fort,und bei trockiier Witterung dringt das Gummi freiwillig oder durch künstliche Einschnittenach aussen. 3—4 Tage nach dem Austreten ist es erhärtet.
Die Form der Stücke ist abhängig von der Oefl'nung, durch die sich der Traganthins Freie presst. Die beste Sorte, der Blättertraganth, Smyrnaer Traganth,(Tragacantha in foliis) besteht aus farblosen oder gelblichen, flachen, halbmondför-migen oder bandförmigen, gebogenen Stücken, die längsstreifig und fein quersti'eifig sind.Diese Sorte ist allein zum pharmaceutisehen Gebrauch zuzulassen.
Wurm form ig er Traganth, Morea — griechischer Traganth (Tragacanthavermicularis, Vermillon), besteht aus schmalen Streifen oder Fäden, die oft zusammen-geknäult oder zusammengeflossen sind. Farblos, gelblich bis braun. SyrischerTraganthbildet kuglige, knollige oder traubenförmige Massen, denen oft noch Bindenstücke an-haften.
Traganton ist eine in ganz unförmlichen, grauen oder braunen Knollen vorkom-mende Sorte.
Wenn man feine Schnitte unter dem Mikroskop ganz allmählich in Glycerin mitwenig Wasser aufquellen lässt, erkennt man häufig noch die einzelnen verschleimten Zellen
und Stärkekörner (Fig. 179). Geruch-los, von fade schleimigem Geschmacke,,schlechte Sorten schmecken bitterlich.Bestandtheile (nach Dbbtpos=^\ 1899). Stärke 3 Proc, Cellulose
Proc, Mineralbestandtheile3 Proc., kleine Mengen Invert-zucker, der Best ist Bassorin
Querschnitt durch Tragacanth.
(C n H 20 0 l0 )n. In Wasser quillt dasBassorin nur auf.
ferfülscJmngen. Blätter-traganth ist einer Verfälschung kaumausgesetzt, jedenfalls sind abweichendaussehende Stücke leicht auszulesen.Das Pulver wird mit Stärke oder ge-