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Suppositoria.
Suppositorien dargestellt worden sollen; durch eines Druck können z. B. ?, der letzterenauf einmal gepresst werden.
Eine Presse, welche erst in jüngster Zeil, in den Handel kam und die Vorzüge derbekannten Pressen aufweist, ohne die Mängel derselben zu besitzen, ist diejenige TonHans Jenny, Apotheker in St. Gallen. Mit derselben können durch eine einzigePressung 10 vollkommen gleichmässige Suppositorien von tadelloser Beschaffenheit ange-fertigt werden. Die Konstruktion dieser ganz aus Metall (Bronzeguss und vernickeltemEisen) bestehenden Presse ist durchaus zweckmässig und die Handhabung eine äussersteinfache:
Nachdem die Formtheile a, d, d l (Fig. 163) zusammengefügt und mittels des Hebels h(Fig. 162) bezw. der Schraube i zwischen die beiden Backen h des Untergestelles f ein-
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Fig. 162. Suppositorienpresse von Apotheker Fig. 163. Die beiden Halbformen der
Jenny in St. Gallen. Apotheker jKNNY'schen Suppositorienpresse.
(»), der natürlichen Grosse.)
geklemmt sind, wird die gepulverte, eventuell mit einem medikamentösen Zusatz ver-mischte Kakaobutter gleichmässig abgetheilt in die zehn Bohrungen der Matrize eingefüllt.Flüssige Stoffe, z. B. Ichthyol, werden der Kakaobutter am zweckmässigsten durch An-
stossen mit Zuhilfenahme von etwasAmyluni und eventuell etwas Lanolin in-korporirt; die Masse wird zwischen Fil-trirpapier in Stangen ausgerollt und ab-getheilt. Hierauf wird die Pressvorrich-tung — ein mit zehn freihängendenStempeln c, einer Schraubenspindel sund einer Kurbel g versehener Querbal-ken b ■ — in der Weise auf die Form auf-gesetzt, dass die Schraubonspindel 8 aufden in der Mitte der Form befindliehenDurchlass zu stehen kommt.
Durch Kechtsdrehung der Kurbel0 bohrt sich die Spindel s in die Ma-trize ein, während die zehn Stempel callmählich in die entsprechenden zehnBohrungen der Form gleiten und diegleichmässige Pressung der Masse her-beiführen.
Sobald der eintretende Widerstand ein Weiterdrehen erschwert, ist die Pressungvollendet; durch Linksdrehen der Kurbel g wird die Pressvorrichtung entfernt, nach demLösen der Sehraube i wird die Form aus dem Untergestell befreit und durch Auseinander-nehmen der Formtheile a, d und d' werden die fertigen Suppositorien zu Tage befördert.
II!
Fig. 164. Fertige Suppositorien mit Apotheker Jenny'sSuppositorienpresse dargestellt (natürliche Grösse).