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;-J
7G0
Rnmex.
Saccharolattim Rubi Idaei.Himbeeraucker.Ep 1. Sacchari albi in fmstis 1000,«
2. Succi Rubi Id. fermentati
filtrat. 100,0
3, Acidi citrici 8,0.
Man tränkt 1 mit der Lösung von 3 in 2 undtrocknet.
Sirapns Frnctuum ad Limonadom.
Limonadensirup. FruchtsaftEp. Sirup. Eubi Idaei 650,0Sirup. Cerasi 150,0
Sirup. Citri 120,0
Sirup. Myrtilll 50,0
Acidi citrici 5,0
Spiritus Eosae 6,0
Spiritus Eubi Idaei 20,0.
Rp
Slrnpas Bubi aromaticus (Nat. form.).Aromatic Syrup of Blackberry.,Cort Bubi radic. pulv. (No. 40) 125 g
j Cort. Cinnamom. „ 15 T
l.< Semin. Myristicae , 15,
I Caryophylloruin , 8 „
\Fruct. Pimentae , 8 „
2. Sacchari 650,,
8. Spiritus diluti (41proc.) q. s.
4. Succi Rubi canad. fruct q. s.
Man perkolirt 1 mittels 3, sammelt 250 ccm Per-kolat, fügt 450 ccm von 4 hinzu, löst durch Schüt-teln 2 und bringt mittels q. 8. von 4 auf 1000 ccm.
Sirnpms Bubi Idaei frigide paratus.Himbeersaft auf kaltem Wege.
Ep. 1. Fruct Rubi Idaei 3000,0
2. Acidi tartarici 75,0
3. Aquae 2000,0
4. Sacchari pulv. 5000,0.
Man lässt 1—3 einen Tag stehen, presst aus, löst4 ohne Erwärmen und füllt auf Flaschen. Nurfür Zwecke des Haushaltes, wie der folgende.
Sirnpas Bubi Idaei artificialis.Künstlicher Himbeersaft für Brause-limonaden.
Nach nach
E. Dieterich. Holfekt.Rp. Acidi citrici 5,0 -1,0
Sirupi Sacchari calidi
(flüssige Raffinade) 1000,0 1000,0
Essent. Rubi Idaei
centuplic. Helfbg. 10,0 7,5
Pigment. Eubi Idaeifluid. Helfbg. 1,0—2,0 7,5
Saponini in pauxill.Aquae solut. — 0,3.
Für Brauselimonaden ist der natürliche Himbeer-sirup nicht verwendbar 1 ). Siehe auch „Die Her-stellung der Brauselimonaden im Apotheken-betriebe" von J. Holfert, Pharm. Zeitg. 1899,No. 48.
Vinum Rubi Idaei. Himbeerwein und Yinum Rubi fruticosi. Brombeerweiia
bereitet man genau so wie Vinum Ribis S. 743.
Hypnopkor des Dr. Lacboix. Himbeersaft und Zuckersirup, mit Cochenille, undWeinsäure versetzt.
Magenmittel der Frau Fbitsche. I. Salbe mit Zinkoxyd und Quecksilberoxyd.IT. Bittere Tinktur. HI. Thee aus Flor. Arnic, Fol. Rubi Idaei, Turion. Pini, Hb. Fragar.,Thymi, Plantag. u. a. veralteten Kräutern.
Rumex.
Gattung der Polygonaceae — Rumicoideae — Rnmiccae.
I. RU1T18X CrispUS L, In Buropa, Asien und Amerika weit verbleitet. Blätterlanzettlich, spitz, wellig-kraus. Blattstiel oberseits flach, Blüthen zwitterig. InnereZipfel der Fruchthülle rundlich, fast herzförmig, ganzrandig oder am Grunde gezähnelt,«ärumtlich Schwielen tragend. — Die Wurzel ist als Yellow Dock in U-St. offlcinelL
II. Rumex obtusifolillS L Weit verbreitet wie I. Untere Blätter langgestielt,herz-eiförmig, stumpf, mittlere herzförmig-länglich, spitz, oberste lanzettlich. Blüthen-quirle von der Mitte an blattlos. Innere Zipfel der Fruchthülle dreieckig-länglich, amGrunde mit pfriemlichen Zähnen. — Die Wurzel ist als Racine de patience in Gall.officiuell. Die Wurzel beider Arten ist spindelig, ästig, bis daumendick, längsrunzelig,aussen Toth- oder schwarzbraun, innen bräunlich. Rinde dünner, in derselben Steinzellen,Holz radialstreifig. Im Parenchym zahlreiche Oxalatdrusen. Früher von beiden Arten alsRadix Lapathi, R. L. acuti seu R. Patientiae gesammelt.
Enthält Gerbstoff und wohl auch Emodin wie der Rhabarber. Früher als Mittelgegen Hautkrankheiten in Gebrauch, gegenwärtig noch als Tonicum verwendet.
Extractum Rumicis. Extrait de patience (Gall.) wird wie Extract. GentianaeGall. (Bd. I, S. 1213) bereitet.
*) Trotzdem dürfen in Deutschland derartige Fruchtsäfte und Limonaden nur unterBezeichnungen, wie: Limonadensirup, Limonade mit Himbeeraroma etc. in den Hände)gebracht werden.