Rubidium.
Rubus.
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Rubidium.
Dieses dem Kalium nahestehende Metall hat das Atomzeiehen Rb und das Atom-gewicht 85,0. Therapeutisch wird es lediglich in der Form des nachstehenden Doppel-salzes verwendet.
Rubidium-Ammonium bromatum. Rubidium - Ammoniumbromid. RbBr-}-3 NH 4 Br. Mol. Gew. = 459.
Darstellung. Man löst 23 Th. Rubidiumkarbonat in der zur NeutralisationSerade erforderlichen Menge Bromwasserstoffsäure (65 Th. Bromwasserstoffsäure von 25 Proc."Br), fügt zur neutralen und filtrirten Lösung 60 Th. scharf getrocknetes Ammonium-br oraid hinzu und dampft die Mischung zur Trockne.
Eigenschaften. Das Rubidium-Ammoniumbromid bildet ein weisses, krystallini-sches Pulver, leicht löslich in Wasser; es enthält in 100 Th. ca. 36 Th. Rubidium-" r °mid und 64 Th. Ammoniumbromid. Letzteres verflüchtigt sich bei gelindem Glühen,un d aus dem hierbei eintretenden Gewichtsverlust lässt sich der Gehalt des Präparates anbeiden Komponenten bestimmen.
Prüfung. Enthält das Salz Bromat, so färbt es sich beim Uebergiessen mitverdünnter Schwefelsäure gelb. Durch Schwefelwasserstoff dürfen keine Metalle, durch^Uorbaryum darf keine Schwefelsäure und durch Ferrocyankalium kein Eisen nach-Zl iweisen sein. Das Präparat darf nur geringe Mengen Chlor enthalten, der qualitativeNachweis desselben geschieht durch Ueberführung in Chlorchromsäure.
Anwendung. Laufenauer und Rottenbiller empfehlen das Rubidium-Ammo-ü'urabromid als ein antiepileptisches Mittel, welches energischer wirken soll als Natrium-u id Kaliumbromid. Sie gehen dabei von der Ansicht aus, dass die antiepileptischen Wir-kungen der Alkalibromide sich mit zunehmendem Molekulargewicht steigern. Die täglicheDosis des Rubidium-Ammoniumbromids beträgt 4—7 g.
Auch ein Cäsium-Ammoniumbromid, CsBr-f 3 HN 4 Br, sowie endlich ein Prä-parat, welches Cäsiumbromid und Rubidiumbromid gemischt enthält, Cäsium-Rubidium-Ämmonium bromatum, ABr-f-3NH 4 Br (A = Gemenge von CsBr undRbBr), wird von*• Mebck in den Handel gebracht.
(Bd. I,
Ruh us.
Gattung der Rosaceae — Rosoideae — Fotentllleae — Rubinae.
I. RllbllS ldaeilS L. In der nördlichen gemässigten Zone cirkumpolar, oft kul-bvirt. Strauchig. Blätter gefiedert, unterseits meist weissfilzig. Nebenblätter klein,bleibend, in ihrem unteren Theile dem Blattstiel angewachsen.Fruchtblätter 20—30, zu einer von dem trocknen Fruchtboden6 'eh lösenden Sammelfrucht verbunden (Fig 107). Roth odergelblichweiss. Die einzelnen einsamigen Steinfrüchte fein behaart,etwa 2 mm dick, von dem vertrockneten Griffel gekrönt. Ver-wendung finden die Früchte: '
Fructus Rubi Idaci. Baccae Rubi Idaei. RubusWaeus (U-St.). — Himbeeren. — FrainboisesRaspberries.
Bestandtheile nachKoEiaa. Wasser 85,74Proc, Stick"'offsubstanz 0,4 Proc, freie Säure 1,42 Proc, Zucker 3,86 Proc, sonstige stick-B tofffrei e Bestandtheile 0,66 Proc, Holzfaser-}- Kerne 7,44 Proc, Asche 0,48 Proc
Nach einer anderen Untersuchung betrug der Zuckergehalt 7,23 Proc, davon 5,22P^oc. Invertzucker und 2,01 Proc. Rohrzucker.
(Gall.). — Fig. 107. Sammelfrucht vonRubus Maeus. t im Längs-schnitt.