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2 (1920)
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Phellandriuni

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"nd einen oder mehrere Oxalatkrystalle enthalten, und 3. weiteren Schichten, die mehr"der weniger zusammengepresst sind. Im Embryo Stärke (vergl. Bd. I, S. 295), Aleuronlad Oel, seine Zellen sind getüpfelt.

Beständtheile nach Koenio. Wasser 11,24 Proc, Stickstoffsubstanz 23,66Pr oc, Fett 1,96 Proc, stickstofffreie Extraktstoffe 55,60 Proc, Holzfaser 3,88Proc, Asche 3,66 Proc — In der Trockensubstanz: Stickstoffsubstanz 26,66 Proc,"tickstofffreie Extraktstoffe 62,64 Proc, Stickstoff 4,29 Proc.

Die stickstofffreien Extraktstoffe bestehen aus: 3,65 Proc Zucker, 9,40 Proc.Gummi und Dextrin, 48,15 Proc Stärke.

Anwendung. Sie werden nur in fein gepulvertem Zustande, als Bohnenmehl,gebraucht, das man zu trocknen Umschlägen bei Böse und auch als Bindemittel fürPiUenmassen benutzt.

2) Fructus seu Legumina Phaseoll, die von den Samen befreiten, getrock-neten und geschnittenen Hülsen. Sie sind seit einigen Jahren als Bohnenthee,Bohnenschalenthee ein viel gebrauchtes Volksmittel, das, von Dr. Bamm zuerst beiBlasen- und Nierenleiden angewendet (vergl. Schapeb's Blasenthee, S. 291), neuerdingsauch vielfach gegen Gicht und Bheuma empfohlen wird.

Pulvis sternutatorlus albus (Diet.).

Schneeberger Schnupftabak.

Bp. Saponis medicati pulver. 5,0

Rhizomat. Iridis * 20,0

Seminis Phaseoli , 75,0

Mixturae odoriferae 1,0.

Gemisch aus Bohnen- und Linsenmehl, Zucker und Salz

Ervalenta von Warton.Wäger).

II. PhaseoluS diversifoliUS PerS. Heimisch in Nordamerika. Die Wurzel wirdSegen Dyspepsie gekaut.

Ph. llinatllS L. Man unterscheidet Formen mit weissen und mit farbigen Samen,"ie letzteren enthalten einen dem Aniygdalin ähnlichen Stoff, der 0,25 Proc. Blau-säure liefert

Phellandriuni.

Oenanthe Phellandrilim Lmck. (syn. Phellandriuni aquaticumL.). Familieder Umbelliferae — Aploideae — Ammlneae — Seselinae. Heimisch in Europa undeinem grossen Theile des nördlichen und mittleren Asiens. Zwei-jährig, bis 1,5 m hoch, mit spindeliger, gefächerter Wurzel und°ft kriechenden Sprossen. Stengel gerillt, röhrig, kahl, mit dop-pelt oder dreifach gefiederten Blättern, deren Abschnitte fieder-B Paltig eingeschnitten sind. die im Wasser untergetauchten mithnealen Zipfeln. Blüthen weiss, Hülle und Hüllchen vorhanden. —Verwendung finden die Früchte:

Fructus Phellandrii (Ergänzb.). Semen Phellandrii»quatici. Semen Foeniculi aquatici 8. caballini. — Wasser-fenchel. Rossfenchel. Pferdefenchel (Peersaat). — Fruit dePhellandrie aquatique (Gall.).

Beschreibung. Grünlichbraun, länglich-eiförmig, gegendie Griffel zugespitzt (in dem dadurch entstandenen Räume dieNabelstränge), bis 5 mm lang, von den Seiten wenig zusammenge-drückt. Jede Theilfrucht mit 5 gerundeten, breiten Rippen, dieRandrippen sind am stärksten. In jedem Thälchen ein Oelgang, zwei auf der Fugenfläche,Üa Inhalt dunkelgelb. In jeder Rippe ein starkes Gefässbündel, unter demselben ein Bündel

Hindb. d. pharm. Praxis. II. 37

Fig. 65. Querschnitt durch

Fructus Phellandrii, Bchwach

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