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2 (1920)
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Petroleum.

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gebracht wird, dessen Entflammungspunkt unter 21° C. liegt. Hiergegen wird in Deutsch-end kaum noch Verstössen, da alles eingeführte amerikanische Petroleum in den Einfuhr-

Russisches

Galizisches

Rumänisches

5,0

10

15

85,0

75

75

10,0

15

10

dünnflüssig,

braun,

theerartig,

weingelb

dickflüssig

dickflüssig

30°

2530°

0,825

0,820

0,806.

baten untersucht wird, und das russische Petroleum einen sehr hohen Entflammungspunkt(2830» C.) hat. Nur das galizische wird in dieser Hinsicht eineT schärferen Kontrollebedürfen. Ueber den Werth eines Petroleums erhält man durch folgende PrüfungenAnfechluss.

1) Spec. Gewicht bei 15° C. Dieses giebt unter Heranziehung der anderen Mo-mente meist genügenden Aufschluss darüber, welcher Provenienz das Petroleum ist.

2) Fraktionirte Destillation. Man verbindet einen Fraktionskolben, mit ein-gesetztem Thermometer, von 250 com Fassungsraum mit einem Glasrohr, welches als Kühler?J 6nt > füllt 100 com Petroleum ein und erhitzt langsam, bis das Thermometer 150° O. zeigt.~j: a u lässt die Temperatur bis auf etwa 50° C. fallen und erhitzt nun wieder auf 150° C.t^-an lässt noch einmal bis auf 50° C. heruntergehen und bis auf 150° C. steigen. Die

erdestillirten Antheile fängt man als Vorlauf auf und bestimmt dessen Volumen. Man«utzt alsdann bis 270° C., lässt bis auf etwa 120° O. heruntergehen, erhitzt wieder, bis auf" C., lässt wieder bis auf ca. 120° C. heruntergehen und destillirt wieder bis das Thermo-meter 270° C. zeigt. Diese Fraktion sammelt man als Mittelfraktion (Herzöle, Kern-le ) und bestimmt deren Volumen. Der nach Abzug beider Fraktionen von 100 ccmVe rbleibende Rest wird als Destillationsrückstand in Rechnung gestellt.

Man beobachtet ferner Konsistenz und Farbe des Destillationsrückstandes. Bei gutyaffinirtem Petroleum ist der Destillationsrückstand weingelb, nach dem Erkalten dünn-uussig, bei mangelhaft raffinirtem dunkel bis schwarz, nach dem Erkalten dickflüssig.», Gute Petroleumsorten ergeben hierbei etwa folgende Wertlie. Es ergeben bei derB «stilktion

Amerikanisches

bis 150° 0....... 15

von 150-270° C..... 55

Destillations-Rückstaud . . 30

Aussehen des Destillations- braun,

Rückstandes.....dickflüssig

Entflammungspunkt ca. . 24°

Spec. Gew. bei 15° C. . . 0,800

Brennversuche. Man füllt das zu prüfende Petroleum in Versuchslampen (Rund-brenner von 18 mm Durchmesser) mit neuen, ausgetrockneten Dochten. Bei gutem Petro-* u m muss, nachdem das Flammen-Maximum eingestellt worden ist, der Docht im weiterenerlaufe der Brenndauer heruntergeschraubt werden. Bei mangelhaftem Petroleum mussan wiederholt den Docht heraufschrauben, um das Flammen-Maximum zu erhalten.^ach 56 stündiger Brenndauer ist der Docht zu untersuchen. Der Docht darf nur wenigsrkohlt sein; je stärker er verkohlt ist, desto geringwerthiger ist das Petroleum. Dieseersuche sind natürlich nur empirische; einwandsfreie Resultate erhält man durch Be-tlnxmung der Lichtstärke und des Petroleum-Verbrauchs pro Stundenkerze, doch setzt diesuas Vorhandensein einer Photometer-Einrichtung voraus.

In besonderen Fällen kann noch nothwendig werden die Bestimmung des Schwe-* e Igehaltes und die Bestimmung des Kältepunktes, d. h. desjenigen Temperaturgrades,^ l welchem das Petroleum beginnt, feste Antheile abzuscheiden oder überhaupt fest zu^rden. Der Kältepunkt ist namentlich für die Beleuchtung im Freien während des Wintersp*%i da es wiederholt vorgekommen ist, dass Eisenbahnsignale infolge Einfrierens der

etroleumlampen versagten.<g Anysin. In Alkohol lösliche Bestandtheile, welche bei der Einwirkung von konc.

wefelsäure au ^ Mineralöle und Harze gewonnen werdon.

. , Astralight, PetroleumverbesBerung. 4 Th. Kochsalz mit Methylviolett dena-tu ^ und 4 Th. Kochsalz.

w. Blownoil. Durch Einblasen von überhitzter Luft oxydirte und hierdurch verdickte^neralöle.

, "esinfektin. Ein aus den Destillations-Rückständen des kaukasischen Rohöls her-«eatelltes_ Desinfektionsmittel.

Y DÜBK-Licht von Ludwig Dürr & Co. in Bremen. Wird erzeugt durch selbstthätigej, er gasung von Petroleum in besonderen Brenn-Apparaten. Für starke Beleuchtung im

r eien. Für 1000 Kerzen wird pro Stunde = 1 Liter Petroleum verbraucht.u Entsckeiiiuiigspulver. Ist ct-Nitronaphthalin (s. S. 424). Benimmt dem Petroleum

den Mineralölen überhaupt die Fluorescenz.Fahrradlaternen-Brennöl. Gemisch aus 3 Th. Rüböl und 1 Th. Petroleum.{ Gicht- und Rheumatismus - Spiritus von Dr. Hoffmann. Petroläther 9 Th. und

«-anzös. Terpentinöl 1 Th.