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2 (1920)
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Peptonum.

Lactated Pepsine von Parke Davis & Co. in Detroit. Pepsin 500,0, Pankreatin 50,0,Maltose 25,0, Milchsäure 50,0, Diastase 7,0, Salzsäure (25 Proc.) 10,0.

Mannitpepsin. Ist Pepsin mit Mannit verrieben. Zum Gebrauche für Diabetiker.

Nutrol von Klewe & Co. in Dresden. Eine hellgelbe, zähe, sirupöse Flüssigkeitvon säuerlich süssem Geschmacke. Soll aus künstlich verdauten Kohlehydraten, also Dex-trin, Dextrose und Maltose bestehen, ferner Mineralstoffe, freie Salzsäure und zwei Fer-mente, nämlich Pepsin und Bromelin (aus Ananas) enthalten. Wird als ein die Verdauungbeförderndes Mittel empfohlen. Die Hamburger Behörden warnen davor!

Pepsin, aseptisches. Aus Amerika stammende koncentrirte Pepsine, deren Unter-suchung ergab, dass sie nicht steril sind.

PepsinDike". Ein englisches Pepsin in Lamellenform (mit Arabischem Gummibereitet?), welches ein sogenanntes 3000faches sein soll.

Pepsin, flüssiges von Byk. Eine mit Salzsäure versetzte Auflösung von Pepsin.Es ist sehr fraglich, ob das Pepsin in dieser Form längere Zeit seine aktiven Eigen-schaften behält.

Pepsinsaft nach DAIXMASN. Ein Sirup, welcher 6mal so viel Pepsin wie derPepsinwein enthält. Man bildet ihn nach Vulpids wie folgt nach: Pepsin- Witte (3000fach)1,5, Wasser 6,5, Zuckersirup 80,0, Pomeranzenschalensirup 10,0, Salzsäure (25 Proc.) 2,0.

Peptonum.

Peptonum. Pepton. Peptone (engl, und franz.). Mit diesem Namen werdenUmwandlungsprodukte des Eiweisses bezeichnet, welche in Wasser löslich sind und durchErhitzen nicht mehr koagulirt werden; sie kommen im musförmigen und im trockenenZustande in den Handel.

Peptonum SiCCUltl (Ergänzb.). Peptone medicinale (Gall.). Trockenes Pepton.

Darstellung. 1000 g von Knochen, Sehnen und Fett befreites Rindfleisch werdenmit der Fleischhackmaschine zerkleinert und mit 4000 Th. destillirtem Wasser gemischt.Man giebt alsdann hinzu eine Auflösung von 5 g Pepsin (100 procentig) in 1000 Th. Wasser,säuert diese Lösung mit 50 g Salzsäure (von 25 Proc.) an und giebt sie sogleich zu demFleischbrei. Die so hergestellte Mischung hält man solange bei 50° C. (nicht darüberhinaus!), bis 10 ccm des Filtrates durch 30 Tropfen Salpetersäure in der Kälte nicht mehrgetrübt werden. Man filtrirt alsdann, neutralisirt das Filtrat genau mit Natriumbikarbonatand bringt es im Vakuum entweder zur Muskonsistenz oder zur Trockne.

Wenn es erforderlich ist, kann man diesem Pepton das beigemengte Kochsalz durchDialyse entziehen. Man bringt alsdann nach beendeter Dialyse die koncentrirte Lösungim Vakuum wieder zur Trockne oder man fällt aus ihr das Pepton durch Alkohol, wäschtden Niederschlag mit Aether aus und trocknet ihn.

Eigenschaften. Hellgelbe, leichte, schaumige, leicht zerreibliche Stücke oder einweissliches, bez. gelblichweisses Pulver von bitterem, aber nicht widerlich thierischem Ge-schmacke. Pepton ist beinahe geruchlos, in Wasser in jedem Verhältnisse löslich zu einerneutralen, oder sehr schwach sauren Flüssigkeit. Die wässerige Lösung (1 = 20) ist hell-gelb und klar oder sie wird klar durch Zufügung von wenig Salzsäure. Zur Zufügungdes doppelten Volumens Weingeist wird aus ihr daß Pepton in Flocken gefällt. DurchSalpetersäure in der Kälte, ferner durch Erhitzen der wässerigen Lösung an sich wird einNiederschlag nicht hervorgerufen. Das was man im Handel zur ZeitPepton" nennt, istsicher kein einheitliches Produkt, sondern ein Gemisch mehrerer Umwandlungsprodukte desEiweiss, aber es muss folgende wesentliche Eigenschaften besitzen: Löslich in Wasserund in verdünntem Weingeist, nicht löslich in starkem Alkohol und in Aether. Diewässerigen Lösungen lenken den polarisirten Lichtstrahl nach links ab. Die wässerigenLösungen werden durch Kochen nicht koagulirt. Ammoniumsulfat und die Neutralsalzeder Alkalien fällen das Pepton nicht aus seinen Lösungen. Ebenso bewirken Salpetersäure,Essigsäure, Salzsäure, Schwefelsäure keine Fällung und zwar ebensowenig in der Kältewie beim Erhitzen; auch Ferrocyankalium und Essigsäure fällen nicht. Dagegen rufen inder wässerigen Lösung Fällungen hervor: Metaphosphorsäure, Phosphorwolframsäure,

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