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Nareei'num.
Klxtnra Narce'iiu LabokdkRp Narccini piiri 0,13
Acidi acetäci diluti gtts. XIIInfusi Coffeae tostaeSirupi Saccbari SS 125,0.
Mehrmals täglich einen Kinderlöffel voll.Keuchhusten.
Slrop de narceine (Oall.).Rp Narcelni puri 1,0
Acidi hydrochloricl (25 Proc.) 1,4Spiritus (90 Proc.) 28,0
Sirupi Sacchari 970,0.
Der fertige Sirup ist zu filtriren, 20 g enthalten= 0,02 g Narcein.
Slrnpus Narreini Maykt.Rp. Nareeini 0,05—0,1
Acidi citrici 0,25
Aquae destillatae 5,0
Sirupi Sacchari 95,0.
f Narceinum hydrochloricnm. Salzsaures Narce'in. C S :,n 2 ,NO s . IIC1 + 3II 2 0= 535,5. Dieses Salz scheidet sich aus einer Lösung von Narcem in überschüssiger konc.Salzsäure aus. Farblose, in Wasser und in Alkohol leicht lösliche Nadeln. Durch vielWasser erleidet es eine Zersetzung. Innerlich als Hypnoticum zu 0,05—0,2 g; subkutanin Lösung zu 0,03 g.
f Narceinum meconicum. Mckonsanres Naree'in. [C 2S H;,N0 8 ] 2 . C,H 4 0 7 -f- xH 2 0.Zur Darstellung löst man 10 Th. krystall. Narcem (mit 3 Mol. H.,0) unter Erwärmenin einer gleichfalls erwärmten Lösung von 2,5 Th. krystallisirter Mukonsäure in Wasserauf und dampft die nötigenfalls filtrirte Lösung im Wasserbade zur Trockne.
Weisses, bei 110° C. schmelzendes Pulver von saurer Reaktion, welches sich in sie-dendem Wasser und verdünntem Weingeist löst, in starkem Weingeist weniger löslich ist.Als Sedativum und Hypnoticum 0,006—0,025 g in wässeriger Lösung subkutan injicirt.Nicht zu verwechseln mit dem folgenden (!).
f MeconarceTn nennt Labokde ein von ihm aus Opium dargestelltes, von Morphinfreies, in Wasser lösliches Präparat, welches als Sedativum verwendet wird. Es ist keineeinheitliche Verbindung, sondern besteht aus Narcelnsalzen und den Salzen anderer Opium-alkalolde. In den Handel gelangt eine in Glasröhrchen eingeschmolzene Lösung, die derbesseren Haltbarkeit wegen mit Kampher versetzt ist.
II. f Antispasminum. Antispasmin. Narcei'imatrinm — Natriumsalicylat.C 23 H 26 NO ä Na -f 3[C 6 IL.(0H)C0 2 Na] -f H a O. Mol. Gew. = 905.
Eine von E. Merck dargestellte Verbindung, welche dem Diuretin analog zusammen-gesetzt ist.
Darstellung. Man löst 10 Th. Narcel'n (mit 3 Mol. Wasser) in einei wässerigenLösung von 0,8 Th. reinem Natriumhydrat (oder 5,3 Th. Natronlauge von 15 Proc), fügt9,6 Th. Natriumsalicylat hinzu und dampft die nöthigenfalls filtrirte Lösung im Wasser-bade zur Trockne.
Eigenschaften. Prüfung. Dasselbe bildet ein weisses, schwach hygroskopischesPulver, welches schwach alkalisch reagirt und in Wasser leicht löslich ist und etwa 50 Proc.Narcel'n enthält. Zur Peststellung des Narcel'ngehaltes ist wie folgt zu verfahren:
Man löst 1 g Antispasmin in 30 ccm Wasser, säuert mit Essigsäure an und lässt1—2 Stunden stehen, worauf sich das Narcem zugleich mit Salicylsäure abscheidet. Manbringt den Niederschlag auf ein Filter, saugt mittels der Luftpumpe gut ab und wäschtmit soviel kaltem Wasser nach, dass die Gesammtmenge des Filtrates etwa 50 ccm be-trägt. Das Filter wird getrocknet, darauf die Salicylsäure durch Aether ausgezogen, sodass reines Narcem zurückbleibt. Das Gewicht desselben muss 0,4 g betragen.
Es werden durch diese Bestimmung nur 40 Proc. Narcel'n (an Stelle von 50 Proc.)in dem Antispasmin gefunden, weil das Narcel'n sich aus seinen Salzlösungen nicht ohneVerlust abscheiden lässt. Bringt man das erhaltene Narcel'n in konc. Schwefelsäure, soentsteht eine gelblich-röthliche Färbung, welche beim Erwärmen auf 150° C. dunkelblut-roth wird.
Aufbewahrung. Vorsichtig, vor Luft (Kohlensäure) und Feuchtigkeit ge-schlitzt.
Anwendung. Als Hypnoticum und Sedativum bei schmerzhaften Leiden, besondersaber bei mit Schmerzen verbundenen Krampfzuständen in Tagesgaben von 0,01—0,1 g.Demme empfiehlt es auch als Hypnoticum nnd Sedativum in der Kinderpraxis.