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2 (1920)
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Lycopodium.

Hop Bitters, in Amerika gebräuchlich, bereitet man aus 4 Th. Pomeranzenschale,je 2 Th. Kalmus- und Pimpinellawurzel, 1 Th. Hopfen, 8 Th. Zucker, 32 Th. Weingeist,48 Th. Wasser.

c) Die Wurzeln: Radix Lupuli. Hopfenwurzel. Racine de houblon (Gall.)

d) Die jungen Sprosse werden im Frühjahr wie diejenigen vom Spargel als Ge-müse gegessen.

Lycopodium.

Gattung der Lycopodlaceae.

I. Lycopodium Clavatum L. Auf der nördlichen Halbkugel cirkumpolar. Stengelkriechend, Aeste aufsteigend, dicht beblättert, Blätter spiralig und in Wirtein, klein,linealisch oder lineal-lanzettlich, mit langer, weisser, stumpf gezähnter Haarspitze, ein-nervig. Fruchtbare Aeste in einen bis 10 cm langen Aehrenstielverlängert und meist gabelig getheilt. Sporangiumähren bis 5 cmlang, cylindrisch; die dachziegelig stehenden, mit Haarspitze ver-sehenen Tragblätter haben die nierenförmigen Sporangien einekurze Strecke oberhalb der Basis an der Innenseite. (Fig. 27.)Die Sporangien springen mit breiter Längsspalte auf.

Verwendung finden: a) Die ganze getrocknete Pflanze:Herta Lycopodii. Herta Musci clavati s. terres-tris. Bärlappkraut. Schlangennioos, das im Mai und Junigesammelte Kraut.

Es enthält ein Alkaloid: Lycopodin C g!! H 62 N a O,. DieDroge wurde früher als harntreibendes Mittel gebraucht, findetheute aber kaum noch pharmaceutische Verwendung,b) die Sporen:

Lycopodium (Austr. Germ. Helv. U-St). Semen s. SporaeLycopodii. Bärlapp. Bärlappsamen. Bärlappsporen.Blitzpulver. Blumenstaub. Gelber Puder. Erdschwefel.Hexenmehl. Pillenmehl. Schlangenmehl. Streupulver.Vegetabilischer Schwefel. Wurmmehl. Zäpfchenmehl.Lycopode (Gall.). Soufre vögetal. Earthmoss-seeds. Vege-table sulphur. Lycopodium.

Beschreibung. Die Droge bildet ein blassgelbes, sehrfeines Pulver, ohne Geruch und Geschmack. Unter dem Mikro-skop erkennt man bei stärkerer Vergrösserung (600x), dass dieeinzelnen Sporen die Gestalt eines Tetraeders haben, dessen eineFläche gewölbt ist, während die drei anderen gerade sind. DieHaut ist besetzt mit einem Netzwerk anastomosirender Leisten,die nicht ganz regelmässige Maschen bilden. (Fig. 28.) Esschwimmt auf dem Wasser, auch wenn man die Sporen anhaltend damit schüttelt, wegendes Luftgehaltes derselben, nach dem Kochen sinken sie darin unter. Ebenso schwimmtdas Pulver auf Chloroform. In die Flamme geblasen verbrennt es unter Explosion, infolgeZerplatzens der Membranen.

JBestandtheile. 50,0 Proe. grüngelbes Oel, das 80,0 Proc. flüssige Fettsäure undMyristinsäure enthält. Das Oel kann den Sporen erst nach sorgfältigem Zermahlenmit Sand entzogen werden. Aether, Chloroform und Schwefelkohlenstoff lösen aus demunzerriehenen Samen nur 0,050,6 Proc. Oel. Asche 1,02,5 Proc. Es lassen zu: Germ.,Helv., Austr., U-St. 5 Proc. Asche.

Verfälschungen und Prüfung. Als Verfälschungen sind beobachtet: T al k, G i p sHarz, Dextrin, Stärke (bis 50 Proc. beobachtet), Schwefel, Sand, Curcumapulver,

Fig. 27. Tragblatt mit geöff-netem Sporangium von Lycc-podium clavatum nach

LüEKSSEN.