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Erg.Bd. (1908)
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Trichocline. Trifolium. Trigonella. Trillium. Trionalum. Trypanrot.

Trichocline.

TNchOCline argentea Grieseb. ist nach Gilg identisch mit Brachycladus

Stuckerti (S. 140), der man auch den Phantasienamen Punaria Ascochingae bei-gelegt hat.

Trifolium.

Sirupus Trifolii compositus, Sirup Trifolium Compound, ein Mittel gegen Syphilis,enthält in je 30 ccm: Flores Trifolii pratensis 2 g, Lappa 1 g, Berberis aquifolium 1 g, Xan-thoxylum 1 g, Stillingia 1 g, Rad. Phytolaccae 1 g, Cascara amarga 1 g, Kalium jodatum0,5 g. Fabrikant: Parke, Davis & Co. in London.

Trigonella. (zuBd.

II S. 1056.)

Trigonella Foenum graecum L.

i Franzes Kräutersalmiakeinreibung. Liqu. Ammon. caustic. 30,0, Spirit. denaturat.00,0, Chlorophyll, bis zur satten Grünfärbung gibt nach Löfflee ein Präparat, welches vondem echten nicht zu unterscheiden sein soll. Von anderer Seite wurde folgender Analysen-befund angegeben: 29,28 Weingeist, 10,03 Ammoniak, 0,069 Kupferacetat, 0,095 Bockshorn-samen- und Wiesenpflanzenabguß. Bezugsquelle: Salomonis-Apotheke in Dresden-A.

Trillium.

Gattung der Liliaceae-Asparagoideae-Parideae.

TrilliUtTl ereClUm L. und einige andere Trillium-Arten Nordamerikas werden in ihrerHeimat Bethroot oder Birthroot genannt. Therapeutische Verwendung findet dasRhizom samt den Wurzeln; es ist von orangebrauner Farbe, geringelt, bis 3 cm lang, bis1,5 ccm dick und mit zahlreichen hellbraunen Wurzeln besetzt. Geschmack zusammenziehend,bitter. Als Inhaltstoffe werden genannt: Gerbstoff, Fett, Harz, Gummi, eine krist. Säureund ein Saponin, dem man die Wirkung zuzuschreiben geneigt ist.

Anwendung findet die Droge als Emeticum und Emmenagogum, meist in Formvon Fluidextrakt (vgl. unter Extract. fluid. S. 312), äußerlich auch als Mittel gegen Ge-schwülste und Geschwüre.

Trionalum.

(Zu

Bd. II S. 993.)

Emulsio Trionali (französische Vorsclir.).

Gummi arabic.

Ep. Trionali 1,0

Tragacanth. pulv.

0,2

solve in

Sacchari albi

8,0

Ol. Amygdalar. 20,0

Aquae Aurant. flor.

10,0

tum emuige cum

Aquae Lauro-Cerasi

2,0

Trypanrot.

Trypanrot ist ein zu den Benzopurpurinen gehöriger Farbstoff, und zwar das Pro-dukt aus tetrazotierter Benzidinmonosulfosäure mit 2.3.6-Naphthylamindisulfosäure. Rot-braunes kristallinisches Pulver, fast unlöslich in Alkohol, leicht löslich in Wasser mitbläulich roter Farbe. Werden 10 ccm der lproz. Lösung mit 10 ccm n/j-HCl versetzt, soerhält man eine rotviolctte Lösung. Auf Zusatz von 0,5 ccm Eisessig zu 10 ccm derwässerigen Lösung bleibt der Farbstoff mit roter Farbe in Lösung (Benzopurpurin 4B undKongorot geben in beiden Fällen Niederschläge).

Anwendung. Trypanrot wurde empfohlen gegen Lymphadenitis, ferner vor allemin Verbindung mit Arsen zur Bekämpfung der Schlafkrankheit und zwar in Form sub-cutaner Injektionen. Die Versuche sind noch nicht zum Abschlüsse gelangt.