Pulegium. Pulsatilla. Pulveres. Purgatolum.
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lieh für Kinder 1 Teelöffel, für Erwachsene 1 Eßlöffel. 4. Extr. Djambu fluid. (1:1)1—2 stündlich für Kinder 20 Tropfen, für Erwachsene 30 Tropfen bis 1 Teelöffel (für Er-wachsene am besten in Kognak, für Kinder in Wein).
Extractum Psidii pyriferi (Guajava, Djamboe) fluid., aus den Blättern vonPsidium pyriferum gewonnen, stellt ein wirksames Stypticum, besonders bei hartnäckigenDurchfällen, dar. Man gibt es zweistündlich zu 20 Tropfen in Wasser. Bezugsquelle:E. Merck: in Darmstadt.
Pulegium. (Zu Bd. n s. 696.)
Pole'lÖl. Ol. Pulegii.
Bestandteile. Im Poleiöl sind noch kleine Mengen von Menthol und Menthonnachgewiesen worden.
Pulsatilla. (Zu Bd. n s. 697.)
Auf den therapeutischen Wert der Anemo-nen weist Chevalier von neuem hin. Das Extrakt der-selben zeigt toxische Wirkung auf das Zentralnervensytem.Eine spezifisch therapeutische Wirkung des Extrakteswurde bei schmerzhaften Genitalaffektionen beobachtet,wie z. B. bei Dysmenorrhöe, schmerzhafter Oophoritis,Orchitis. Gute Erfolge soll das Mittel auch bei spasti-schen Affektionen, welche von Sympathikuserkrankungenherrühren, zeitigen.
Pulveres.
(Zu Bd. II S. 698.)
Eine neue Siebmaschine nach Giraud zeigtFig. 114. Leichtes geräuschloses und staubfreies Arbeitenohne jeden Verlust dürfte durch den im wesentlichenaus Eisenblech hergestellten Apparat zu erzielen sein.Durch Auswechseln der Siebe kann jeder Apotheker miteiner einzigen solchen Vorrichtung sämtliche Pulver undSpezies absieben. Beim Nichtgebrauch ist das Sieb durchden äußeren Metallmantel vor Staub usw. geschützt, i
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Fig. 114.
Purgatolum.
O.GOCH 3M).COCH 3
Purgatol, Purgatin, Diacetylanthrapurpurin, Diacetyl (1.2.7)-trioxyanthrachi-non, C 18 H 12 0 7 .
Darstellung. Durch gelinde Einwirkung vonEssigsäureanhydrid auf Anthrapurpurin (1.2.7-trioxy- CH 3 C0.0anthrachinon) oder durch Erhitzen des Anthrapur-purintriacetats, das bei stärkerem Acetylieren ent-steht, mit An thrapurpurin auf 200°.
Eigenschaften. Gelbrotes mikrokristallinisches geschmackloses Pulver vomSchmelzp. 175—178°. Es ist unlöslich in Wasser, schwer in Weingeist, leicht in Eisessiglöslich. Ätzalkalien oder Alkalicarbonate lösen es mit dunkelkirschroter Farbe unter Ver-seifung.
Anwendung. Als Abführmittel; seine Wirkung entspricht etwa der des Rha-barbers. Dosis: 0,5—2 g am besten abends. Der Harn färbt sich nach Gehrauch vonPurgatol rot.