Pilulae.
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Speiche der Presse nach rechts (von rückwärts betrachtet). Hierdurch wird die in dem Zy-linder befindliche Pillenmasse unter Druck gesetzt und es kommt durch das Kaliber a einPillenstrang heraus, den man mittels eines darunter gehaltenen Führungsbleches längs derMitte des Rillentisches b hin begleitet. Hat der Strang dessen Länge erreicht, so dreht manden Unterteil c, ihn gleichzeitig mittels der Handhabe d etwas hebend, in die Höhe, bisseine Mitte über dem Pillenstrang steht. Hierauf läßt man ihn nieder und bewegt ihn ohneDruck einigemal hin und her, bis die beiden Rillentische b und e aufeinander aufsitzen, wasman deutlich fühlt. Dadurch wird der Pillenstrang erst zerteilt und im weiteren werdendie Pillen geformt, die dann beim Zurückdrehen des Oberteiles c in seine Ruhelage in eineuntergestellte Tasse fallen.
Ein Pillenmaschinenhalter, wie er an jedem Rezeptier- und Arbeitstische angebrachtwerden kann, wird durch Fig. 111 veranschaulicht.
Fig. 111.
Fig. 112.
Einen einfachen Pillenzählapparat, wie ihn die Firma H. Hammek in Dresden-A. inden^Handel bringt, zeigt Fig. 112. Es wird ein beliebiges Quantum der zu zählenden Pillenauf den Apparat geschüttet, der Apparat hin und her bewegt, wodurch die Pillen in denSiebteil rollern in der rechten Hand gehalten, der Überschuß durch die Ausgußrinne E indas Gefäß zurückgeschüttet und die in den Öffnungen verbleibenden gezählten Pillen durchHerunterziehen des federnden Bodens in das zur Aufnahme bestimmte Gefäß durch F ge-geben. Die Schiebevorrichtung OB kann so eingestellt werden, daß aufwärts je 10 unddurch Öffnen der Klappe B je 5 Pillen, also 10, 20 usw. oder 5, 15, 25 usw. Pillen ge-zählt werden können.
Apparat zum Bedrucken der Pillen von Ar/o. Zemsch in Wiesbaden (Fig. 113). Aufeiner horizontalen Achse sind 5 Messingrädchen befestigt, in deren Rand der betr. Namenerhaben eingraviert ist. Diese Rädchen rotieren in 5 Rillen, durch die die dragierten Pillen
Fig. 113.
rollen. Die von einer Farbwalze auf die Rädchen aufgetragene Farbe druckt sich hierbeiauf die Pillen ab und diese fallen danach aus der Maschine. Die Zufuhr der Pillen erfolgtselbsttätig durch die Bewegung von zwei Linealen, die sich abwechselnd heben und senken.Mehr als 5 Pillen können niemals zugeführt werden, und so arbeitet die Maschine unbedingt
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