Lygosinum. Magnesii praeparata.
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Lygosinum.
Lygosin-Natrium, Natrium lygosinatum, die Natriumverbindung des Diorthoku-
y ONa NaO v
marketons, C 6 H 4 < >C 6 H 4 -f 7 H 2 0.
X CH = CH—CO-CH = CH/Darstellung. 2 Mol. Salicylaldehyd werden mit 1 Mol. Aceton bei Gegenwartsehr starker Natronlauge kondensiert:
.OH2 C 6 H 4 < + CH 3 —CO—CH 3 4- 2 NaOH =
x CHOSalicylaldehyd Aceton
/ONa NaO v
C 6 H 4 < >C 6 H 4 +4H 2 0.
\CH = CH - CO—C H = CH/Lygosin-NatriumDas Reaktionsprodukt wird mit Alkohol wiederholt gewaschen und aus 60 proz.Alkohol umkristallisiert.
Eigenschaften. Metallglänzende, grüne, diamagnetische Prismen. Löslich zu etwa6 Proz. in Wasser von 18°, zu etwa 11 Proz. in Wasser von 37°, zu etwa 1 Proz. in Alkohol, zuetwa 14 Proz. in Glycerin. Es wirkt reizend auf die Nasenschleimhaut. Aus der wässe-rigen Lösung fällen verdünnte Säuren das freie Diorthocumarketon als gelben kristallini-schen Niederschlag. Beim Erwärmen des Lygosinnatriums auf Platinblech entwickelt esaromatische, zimtartig riechende Dämpfe, beim Verbrennen einen weißen Ranch von Phenol-geruch. Die Asche besteht aus Natriumcarbonat; sie soll 24,3 Proz. betragen. (GrößereMengen zeigen Verunreinigung mit Soda an, geringere die Anwesenheit der Mononatrium-verbindung des Lygosins.)
Anwendung. Als reizloses Antisepticum in 5 proz. Lösung besonders gegenGonorrhöe empfohlen.
Aufbewahrung. Trocken, vor Licht und Luft geschützt.
Cllininum lygosinatum, Lygosin-Chinin, Chininverbindung des Diorthoeumar-
ketons, /O(C 20 H 25 N 2 O,) (C 20 H 25 N 2 O 2 K
C 6 H 4 < >C 6 H 4 .
\ CH = CH-CO-CH= CH /
Darstellung. Durch Umsetzung des Lygosinnatriums mit einem löslichen Chininsalz.
Eigenschaften. Amorphes, zartes, orangegelbes Pulver von schwach aromatischemGeruch und bitterem Geschmack. Schmelzp. 114°. Es enthält 70,8 Proz. Chinin. Schwerlöslich in Wasser, bis zu 15 Proz. löslich in Alkohol, leicht in Benzol und in Chloroform;heiße, fette Öle lösen bis zu 5 Proz. Durch Säuren und durch Alkalien wird Lygosin-chinin zersetzt. Die Komponenten lassen sich leicht nachweisen. Beim Erhitzen ver-brennt Lygosinchinin unter Entwicklung von Bittermandelölgeruch ohne Rückstand.
Anwendung. Als Antisepticum zur Wundbehandlung, als Streupulver, Salbe, alslOproz. Aufschwemmung mit Glycerin, auch in Form von Pflaster und Verbandstoffen,die 20—30 Proz. davon enthalten.
Aufbewahrung. Trocken, vor Licht und Luft geschützt.
Magnesii praeparata. (Zu boi s sie
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Magnesium carbonicum ponderosum. Ergänzb., D. Ap.-V. Schweres Magnesium-carbonat. 100 Teile Magnesiumsulfat und 125 T. Natriumcarbonat werden jedes für sich in500 T. heißem Wasser gelöst. Die klaren Lösungen werden heiß gemischt, worauf die Mischungso lange weiter erhitzt wird, bis der Niederschlag pulverig und dicht geworden ist. Dieserwird ausgewaschen, bis eine mit Salzsäure angesäuerte Probe des Filtrates durch Bariumnitrat-lösung nicht mehr sofort getrübt wird, darauf wird abgepreßt, getrocknet und zerrieben.