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Laotuca. Laminaria.
nachgewiesen, ürushin und Oxyurushin sind die ersten Harzstoffe, in denen Stickstoffnachgewiesen worden ist.
IV. LaCCa MllSCi, Lackmus (Bd. II S. 268). Nach Kunz-Kbatjse ist Indigo ein niefehlender Bestandteil des Lackmusfarbstoffes; der Indigo scheidet sich aus einer alkoholischenLackmuslösung allmählich ab. Wichtig für die Praxis ist der Umstand, daß eine Lackmus-lösung bei Luftabschluß die Blaufärbung verliert, gleich wie der Indigo, der sich durchalkalische Glukoselösung bei Luftabschluß entfärbt und erst bei Luftzutritt wieder blau wird.Eine Lackmuslösung kann daher nur bei Luftzutritt ihre tiefblaue Farbe bewahren undmuß im offenen Gefäße aufbewahrt werden, dessen Inhalt durch einen lockeren Watte-bausch vor Staub geschützt wird. Durch Zusatz von wenig Thymol oder Kampher hältsie sich jedoch auch bei Luftabschluß lange Zeit unverändert.
Roncebay hat das Vorhandensein von freiem Orcin in verschiedenen Orseilleflechtennachgewiesen. Orcin findet sich im Hyphengewebe und fast ausschließlich in den Port-pflanzungsorganen (Apothecien, Spermogonien und Soredien.)
Tinctura Laccae aluminata (Dresdn. Vorschr.).Alaunhaltige Körnerlacktinktur.
Kp. Resina Laccae (Körnerlack) pulv. 20,0Aluminis 10,0
Aquae 140,0
werden 1 Stunde im Dampfbade erhitzt, der Ko-latur von 120 Teilen werden zugefügt
Aquae Bosae 40,0
Aquae Salviae 40,0
Acidi salicylici 0,2.
Die Tinktur werde 1 Tag kühl hingestellt und
filtriert.
LaCtllCa. (ZuBd.IIS.263.)
Lactuca VirOSa L, f Lactucarium.
Das Vorhandensein eines mydriatisch wirkenden Alkaloids in Lactuca virosa ist vonPaeb und Wbight bestätigt worden. Sie gewannen aus 1 kg frischem Kraute 0,6 mgeines Alkaloides, das sich — physiologisch geprüft — pupillenerweiternd erwies.
Aus dem Lactucarium von L. virosa haben Pomebanz und Speeling einen indiffe-renten Stoff, das Lactucon C 2 3H 36 0 2 vom Schmelzp. 184° C, isoliert, das in farblosen,zarten, geruch- und geschmacklosen Nadeln kristallisiert. Es ist unlöslich in Wasser,löslich in Äther, Chloroform, heißem Alkohol u. a. Bei der Verseifung mit verdünntemAlkali entsteht daraus Lactucol, bei 154,5° C schmelzende Nadeln, daneben Essigsäure.
Über die Lactucalmltur und Lactucariumbereitung in der deutschen Mosel-gegend macht Kieffee interessante Mitteilungen (Pharm. Ztg. 1905, S. 143). Wenn das Lactu-carium aus unserem Arzneischatze auch fast gänzlich verschwunden ist und die Nachfragedanach von Jahr zu Jahr zurückgeht, so wird an der Mosel doch noch solches bereitet undin der Hauptsache ins Ausland (London, von wo man es nach Amerika weiter expediert)verkauft. So soll man z. B. in Amerika noch ziemlich viel davon zur Patentarzneibereitungverbrauchen. Man behauptet auch, daß große Mengen Lactucarium über San Francisconach China ausgeführt werden, wo es zur Verfälschung des Opiums (zu Rauch- und Genuß-zwecken) Verwendung finden soll.
Folia Lactucae sollen bei asthmatischen Beschwerden beruhigend wirken; manempfiehlt sie daher als Zusatz zu Asthmaspezies. Gute Wirkungen erzielt man nachKoppel hierbei auch mit Extract. Lactucae in Verbindung mit Kai. jodat.
Laminaria.
(Zu Bd. II S. 273.)
Nach Tunmakn entsteht der Laminariaschleim nur aus den Membranen. AlsHärtungsmittel für den Schleim hat sich Kupferacetat sehr gut bewährt. Der Membransind außer großen Mengen Calciumpect at wahrscheinlich noch andere Salze eingelagert.Zucker scheint erst bei der Hydrolyse zu entstehen. Die geformten und ungeformtenZellinhaltstoffe haben gleiche Reaktionen und sind bei der Droge plasmatische (eiweiß-