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Erg.Bd. (1908)
Entstehung
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372
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Helenium. Helleborus.

bade erwärmt und das mitverdampfte Wasser wieder ergänzt. Die nun fertige Tinte wirddurch Absetzen gereinigt, abgefüllt oder filtriert und mit 0,4 Proz. Carbolsäure versetzt.Die Hektographentinte wird in Flaschen von ca. 1015,0 Inhalt and mit Etikett von gleicherFarbe wie die Tinte dispensiert.

Hektographenmassen nach Twisselmann:

I.

T.eim

250,0

IL Leim

300,0

Wasser

250-

-300,0

Wasser

500,0

Glycerin

1000,0

Glycerin

1100,0

III.

Leim

140,0

IV. Zucker

75,0

Wasser

560,0

Gelatine

450,0

Glycerin

800,0

Wasser

680,0

rerd(

n auf 1100,0

jingedampft.

Glycerin

1425,0

V

Gelatine

125,0

VI. Gelatine

100,0

Wasser

335,0

Wasser

220,0

Glycerin

590,0

Glycerin

520,0

VII. Gelatine

730,0

Leim

700,0

Wasser

1700,0

Glycerin

5430,0

werden

auf 8 kg

eingedampft.

Hekto

graphentinten

nach Twisselmann:

I.

Wasser

70,0

IV. Malachitgrün

15,0

Alkohol

10,0

Spir. dil.

17,0

Methylviolett

10,0

Glycerin

15,0

Wasser

45,0

II.

Methylviolel

2,0

Wasser

4,0

V. Nigrosin (schwarz) 3,0

Acid. acetic.

dil.

2,0

Weingeist (70 proz.) 8,0

werden unter Erwärmen ge-

III.

Fuchsin

rot)

2,0

löst und hinzu

gefügt

Wasser

8,0

Acetum conc.

1,0

Alkohol

1,0

Aqua dest.Glycerin

100,020,0

Ist der Hektograph gebraucht, so muß die Schrift möglichst bald entfernt werden,da sie bei längerem Stehen sonst tief in die Masse eindringt. Man übergießt zu diesemZwecke die Masse mit 5 proz. Essigsäure oder 5 proz. Salzsäure und spült mit kaltem Wassernach, sobald die Schriftzüge verschwunden sind. Ist die Masse dabei uneben geworden,so muß sie in gelinder Wärme geschmolzen werden. Sind die Unebenheiten nicht groß,so übergießt man die Masse mit Spiritus und brennt diesen ab. Der gebrauchsfertigeHektograph ist kühl, aber trocken aufzubewahren und mit einem Deckel vor Staub zuschützen.

Helenium. (zuBdii s.5.)

Inula Helenium L.

Alantol, Pinguin, C 10 H le O, aus der Wurzel von Inula Helenium gewonnen, bildeteine gelbbraune, mit Alkohol, Äther und Chloroform mischbare Flüssigkeit, Schmelzp. 70°.Es ist als Antisepticum bei Krankheiten der Atmungsorgane in Dosen von 0,01 g mehr-mals täglich empfohlen worden, am besten in Pillen.

Helleborus.

(Zu Bd. II S. 7.)

Tschirch gibt folgende übersichtliche Zusammenstellung der Merkmale der Helle-borus-Drogen und ihrer Verwechslungen:

Helleborus Viridis L Khizom: Tangential gestreckte, stumpfkeilförmige oderfast quadratische Gefäßbündel. Großes Mark. Wurzel: Gefäßbündel in jüngeren Wurzeln