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50,0,1 2,0
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mit
izoe-
Glycyrrhiza.
353
Suppositorta Glycerini c. Gelatlna
(Ergänzt». III).
Glycerin-Stuhlzäpfchen mit Gelatine.
Bp. Gelatinae alb. 14,0
Aquae 25,0
Glycerini 71,0
evapora ad partes 102.
Aus der Mischung werden Stuhlzäpfchen zu 2 g
gegossen.
Snppositoria Glycerini c. sapone (Ergänzt). III).Glycerin-Stuhlzäpfchen mit Seife.
Itp. Sapon. medicatiGlycerini
9,590,5.
Die Masse wird kurz vor dem Erkalten in For-men gegossen.
Glycyrrhiza. (Zu Bd. i s. 1226.)
Glycyrrhiza glabra L.
I. Radix Liquiritiae.
Handelssorten. Im Großhandel führt man außer 1. dem bevorzugten russischenin der Hauptsache noch 2. spanisches und 3. griechisches Süßholz. Von spanischer Süß-holzwurzel unterscheidet man nach den Ausfuhrhäfen zwei Sorten: Alicante und Tor-tosa. Sie kommen beide ungeschält in den Handel. Die Tortosaware (in Bündeln) giltals die bessere. Der Alicante-Wurzel (in Ballen) haftet häufig noch Erde an. Ebenfallsungeschält und noch weniger geschätzt ist die griechische Ware. Neuerdings wirddarauf hingewiesen, daß auch Österreich-Ungarn sehr geeignete Distrikte zum Anbau desSüßholzes besitzt und daß die Succusindustiie Mährens bedeutend erweiterungsfähig ist.
Über asiatisches Süßholz von Glycyrrhiza uralensis Fisch, berichtet Kowalew,daß es reichlich in Sibirien, Turkestan und der Mongolei (dort „Chuntschir" genannt)vorkommt. Es soll nur wenig schlechter sein als bestes russisches, jedenfalls aber besserals das beste spanische Süßholz. Pharmakognostisch ist es von den beiden letztgenanntendeutlich verschieden. Die Herbstgrabung soll reicher an Glycyrrhizinsäure sein als dieSommerernte; erstere schwimmt auf dem Wasser, letztere sinkt unter.
Bestandteile. Nach Tschibch enthält russisches Süßholz im Mittel 3 Proz.Glycyrrhizin, das aus einem Gemisch des Kalium- und Calcramsalzes der Glycyr-rhizinsäure besteht. Letztere ist stickstofffrei und entspricht der Formel C 41 H 55 0 7 (0H) 6(C00H) 3 . He. Haenseij. isolierte aus Süßholzwurzel mit Wasserdampf ein dunkles Ölin einer Ausbeute von 0,318—0,37 Proz. Nach Helfenberger Analysen erhält man ausder Wurzel: mit kochendem Wasser 27,96—31,9 Proz., mit kaltem Wasser 26—28 Proz.,mit ammoniakalischem Wasser kalt extrahiert 28,08—31,68 Proz., mit einem Gemischaus 49 Teilen Weingeist (90proz.), 48 T. Wasser und 3 T. Ammoniakflüssigkeit 26,64 bis30,96 Proz. Extrakt.
II. Succus Liquiritiae.
Handelssorten. 1. Italienische oder kalabrische Marken: Barracco, Duca di Atri,Martucci, Zagarese, Salvago u. a. m., (vgl. Bd. I S. 1229), 2. spanischer, 3. kleinasiati-scher oder levantischer, 4. griechischer, 5. russischer, 6. englischer Süßholzsaft. Den Bedarfan Lakritzensaft auf dem Weltmarkte decken vorzugsweise Süditalien (Kalabrien, Sizilien),Spanien und Kleinasien. Italienischer Succus kommt meist in der bekannten Stangenform(S. in bacillis), kleinasiatischer in 5 kg schweren Broten, spanischer in noch größeren, bis100 kg schweren Blöcken (S. in massa) in den Handel. Bei der Untersuchung hat sichhäufig gezeigt, daß auch die billigeren Marken von tadelloser Qualität sind, woraus her-vorgeht, daß bei einzelnen bekannten und bevorzugten Handelsmarken durch den höherenPreis oft der Ruf und die Reklame mitbezahlt werden müssen. Für Fabrikations-zwecke, speziell zur Darstellung von gereinigtem Süßholzsaft im gioßen, eignen sich in-folge des billigeren Preises besonders die Sorten in Brot- (levantischer Succus) bzw. Block-form (spanischer Succus). Es ist nur darauf zu achten, daß die Ware frei von brenz-lichem Geruch und Geschmack ist, daß der Succus sich ferner frei von Dextrin, Weizen-oder Kartoffelstärke erweist, welche Stoffe dem Safte gern und häufig als Verfälschung, undum ihn schneller und besser auszutrocknen, zugesetzt werden. Vereinzelte, unterdem Mikroskop nachweisbare, fremde Stärkekörner können allerdings als VerfälschungHandb. d. pharm. Praxis. Ergänzungsband. 23
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