Frangula.
Pasta dentifricia cum Formaldehydo.
Formaldehydzahnpasta nach Twissklmann.
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ii.
Rp.
Calc. carbon. praec. 500,0
Rp. Cretae albiss.
300,0
Magnes. carbon. plv. 68,0
Calc. carbon.
200,0
Rhiz. Iridis plv. subt. 40,0
Ossae Sepiae plv. subt.
70,0
Formaldehydi 9—12,0
Lap. pumic. plv. subt.
60,0
Glycerini 100,0
Ol. Menth, pip.
3,0
Mucilaginis Gummi arab. 200,0
Formaldehydi
8,0
Ol. Menth, pip. 4,0
Ol. Anisi
Ol. Bucalypt. 1,5
Ol. Citri ää g
ttS. XV
Ol. Caryophyllor.
Glycerin
q. s.
Ol. Calami äa gtts. X
Carmin. ct. s.
Frangula. (Zu b<li s.1179.)
Rhamnus Frangula L., Cortex Franguiae.
Bestandteile und Wertbestimmung. Aweng gibt als Bestandteile an:Emodin, Frangulin, Chrysophansäure, Frangularhamnetin, Frangula-rhamnin und einen glukosidischen Stoff, der sich beim Kochen mit Salzsäure in Emodin,Frangularhamnetin und eine FEHLiN&sche Lösung reduzierende Substanz, das früherePseudofrangulin (Calchimverbindung des Frangulins?) spaltet. Nach der neuesten Zu-sammenstellung Tünmanns, die Erangulabestandteile betreffend, hat als Hauptbestandteildas Glukosid Frangulin (Casselmann) zu gelten, das dem Rhamnoxanthin von früherentspricht. Dasselbe spaltet sich bei der Hydrolyse in Frangulinsäure, Rhamnose undGalactose. Frangulinsäure (Frangulasäure) ist aber nach Liebermann und Waldsteinidentisch mit Emodin. Das Rhamnetin soll an Rhamnose (Isodulcit) gebunden vorkommen.Unter der Bezeichnung „Anthraglukosid", welche man füi die reaktionsfähigen, d. h. aufAlkalizusatz sich rötenden Stoffe der Frangularinde (desgl. der Cascara sagrada, Senna,des Rhabarbers) gebraucht, sind ganz allgemein alle Glukoside der Anthrachinonderivatezu verstehen. (Tsohirch.) Nach Tünmann gibt die durch Kalkwasser verursachte Rot-färbung bei Frangularinde unter Umständen Anhaltspunkte für die Beurteilung des Altersder Rinde. Die Intensität dieser Reaktion ist bei Rinden, die von älteren Ästen stammen,größer als bei jüngeren Rinden und nimmt mit der Länge des Lagerns zu. Ganz frischeRinde gab keine Reaktion mit Alkalien (Kalkwasser, verd. Kalilauge, Ammoniak); erstnach 2 Monate langem Lagern entstand die charakteristische Rotfärbung bei Sommer-rinden, während sie bei Winterrinden schon nach 3 Wochen eintrat. Am besten sammeltman die Rinde im April bis Juni und lagert sie dann längere Zeit ein; solche Binde er-weist sich am gehaltreichsten. Nachdem man erkannt hat, daß bei gewissen Abführdrogen(Frangula, Cascara, Senna, Rheum) die abführende Wirkung in der Hauptsachedurch den Gehalt an verschiedenen Oxymethylanthrachinonen (in freiem und gebundenemZustande) bedingt wird, ist man zur Bestimmung dieser als Wertmesser für die Güteder betr. Droge übergegangen. Die Methode hierfür findet sich im Ergänzungsbande unter„Rheum" beschrieben; bei ihrer Anwendung fand Chmstofoletti in Cortex Franguiae4,5—5 Proz. Oxymethylanthrachinone, woraus von neuem hervorgeht, daß man die Rindevon Rhamnus Frangula wegen ihres hohen Gehaltes an Oxymethylanthrachinonen nicht zu-gunsten der Cascara sagrada aus dem Arzneischatze entfernen sollte, denn in letztererwurden nur 1,4—2 Proz. Oxymethylanthrachinone gefunden.
In Ph. Helv. IV sind folgende einfache Prüfungen aufgenommen worden: 1. 0,5 ggeschnittene Faulbaumrinde werden mit 50 cem siedendem Wasser Übergossen und nachdem Erkalten 10 cem der abgegossenen Flüssigkeit mit 10 cem Ammoniak vermischt; hier-bei soll Rotfärbung eintreten (Identitätsreaktion — Cort. Cascar. sagr. gibt hierbei eineorangegelbe Färbung). 2. 0,1 g gepulverte Faulbaumrinde wird mit 10 Tropfen Weingeistbenetzt und dann mit 10 cem Wasser aufgekocht. Nach dem Erkalten wird mit 10 cemÄther ausgeschüttelt und 3 cem des gelb gefärbten Äthers mit 3 cem Ammoniak aus-
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