Druckschrift 
Erg.Bd. (1908)
Entstehung
Seite
13
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A. hydrobromicum. A. hydrochloricum. A. hydrofluoricum. A. hydrosilicäofluoricum. 13,

Slrupus Kalii sulionguajacolici.

Sani toi.

Berl. Ap.-V. Hamb. Ap.-V.

Rp. Kai. sulfoguajacol. 7,0 7,0

Extr cort. Aurant. fluid. 3,0 3,5

Sir. simpl. ad 100,0 63,0

Spiritus 3,5

Aquae fervid. 23,0.

Das Salz wird in heißem Wasser gelöst, das übrige zugefügt und zuletzt filtriert.

Acidum hydrobromicum. (ZuBd.1s.51.)

Prüfung. 3 g der offizinellen Bromwasserstoffsäure werden mit Wasser auf100 com verdünnt. Von dieser Flüssigkeit werden 10 com mit Ammoniakflüssigkeit genauneutralisiert und mit einigen Tropfen Kaliunichromatlösung versetzt. Diese Mischung solldurch höchstens 9,3 ccm Zehntelnonnal-Silbernitratlösung bleibend gerötet werden.

1 ccm Bromwasserstoffsäure soll mit Salpetersäure zum Kochen erhitzt und nachdem Erkalten mit Ammoniakflüsstgkeit übersättigt, durch Magnesiumsulfatlösung' auchnach längerem Stehen nicht verändert werden. (Phosphorsäure.)

10 ccm der mit Wasser verdünnten Bromwasserstoff säure (1 = 10) sollen durch0,5 ccm Kaliumferrocyanidlösung nicht sofort gebläut werden.

Acidum hydrochloricum. (ZuBd.1s.54.)

Acidol, Betainum hydrochloricum, bildet farblose, in Wasser sehr leicht lös-liche Kristalle, die 23,8 Proz. Salzsäure enthalten, wovon 43 Proz. beim Lösen in Wasserabgespalten werden. Es wirkt deshalb in gelöstem Zustande wie freie Salzsäure und wirdals Ersatz für solche in Form von 0,5 g schweren Acidoltabletten medizinisch angewendet.Acidolpepsinpastillen Nr. 1 (stark sauer) enthalten pro dosi Acidol 0,4 g und Pepsin0»! g; Xr. II (schwach sauer) bestehen aus Acidol 0,05 g, Pepsin 0,2 g und Sacchar.lactis 0,25 g.

Peptannol ist eine wohlschmeckende weinartige Tanninsalzsäurezubereitung mit 2 Proz.Salzsäure (1,124) und 0,5 Proz. Tannin, gegen Verdauungsstörungen und als VorbeugungsmittelSegen Gichtanfälle empfohlen. Fabrikant: Dr. van Gembee & Dr. Fehlhabek in Berlin-Weißensee.

Mixtura acidi hydrochlorici (Unna).Up. Acid. hydrochloric. dil. 10,0Sirup. Bubi Id. 90,0.

w

Acidum hydrofluoricum. (zuBd.is.63.)

Aluminium fluoratum Fluoraiumtaium, al,fi 6 +18 H 2 o.

Farblose, feine Kristalle, die sich in kaltem Wasser langsam, leicht aber in heißemasser lösen. Von den im Brennereibetriebe als antiseptische Mittel geschätzten Fluoriden

hat sich dieses

am besten bewährt.

Acidum hydrosiliciofluoricum. (zu Bd. is.ee.)

Ammonium Siliciofluoratum, 2(NH 4 Fl)-SiFl 4 , bildet ein weißes kristallinisches-ulver, welches in zwei Teilen heißem und sechs Teilen kaltem Wasser löslich ist.

Natrium Siliciofluoratum, Kieselfluornatrium, Na 2 SiFl 6 , bildet ein weißesMges, in Wasser wenig lösliches Pulver oder weiße Kristalle. Es wird äußerlich bei"den, Cystitis, Gonorrhöe, zur Desinfektion der Mundhöhlen, bei cariösen Zähnen in&ehl verdünnter Lösung 0,2:100, angewendet.