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Unona.
Myronili. Salbengrundlage aus Wachs, Däglingsöl, Stearinsäure und Kaliumkarbo-nat bereitet, ca. 12 Proc. Wasser enthaltend.
Ossalin. Aus frischem Einderknochenmark hergestelltes Thierfett. Kann bis z u200 Proc. Wasser aufnehmen. Salbengrundlage.
Resorbill. Salbengrundlage, welche aus Mandelöl und Wachs durch Emulgirenmit Wasser unter Zusatz von Gelatine und Seife hergestellt wird. Passati gab zur Nach-bildung folgende Vorschrift: Man löst 2,5 fein geschabte Seife in 5,0 Wasser. In d ienoch warme Lösung bringt man iim warmen Mörser) eine Schmelze aus Oleum Anryg"dalarum dulcium 20,0, Adeps Lanae, Cera flava ää 5,0 und emulgirt mit warmemWasser von 22—25° C.
Salbon. Unguentum sapoiiaceum Stiefel. Ist überfettete, weisse, weiche Seile-Salbengrundlage. S. Bd. II, S. 838.
Terraliu. Salbengrundlage, zusammengesetzt aus Gips, Kaolin, Kieseiguhr, LanolWjGlycerin und indifferenten Antisepticis.
Theatrinum. Eine aus Wachs, Oel und Wasser hergestellte Salbengrundlage.
Unguentum (U-St.). Ointmeiit (U-St,). Adipis 800,0, Cerae flavae 200,0. Salbeu-grundlage der amerikanischen Pharmakopoe. ,
Unguentum domesticum. Salbengrundlage aus 40 Th. Eigelb, 60 Th. Mandelöl,mit Zusatz von 1 Proc. Perubalsam.
Unguentum durum. Miehle. Salbengrundlage aus 40 Th. Paraffinum solid" 111 )10 Th. Lanolinum anhydricum und 50 Th. Paraffinum liquidum.
Unguentuin molle. Miehle. Salbengrundlage aus 22 Th. Paraffinum solidum,10 Th. Lanolinum anhydricum und 68 Th. Paraffinum liquidum. ,
Unguentum vegetabile. Salbengrundlage, durch Emulgirung von Wachs und Uemit Wasser hergestellt.
Unona.
Jetzt zur Gattung Cananga. Anouaceae — Unoneae.
Cananga Odorata Hook. f. et ThomS. (syn.: Unona odorata Lam.) Hei-misch in Süd-Ostasien, vielfach in den Tropen kultivirt. Liefert aus den Blüthen:
Oleum Unonae. Oleum Anouae. — Ylang-Ylangöl. — Essence (PYlaug-Yla' 1 ^'— Oil of Ylang-Ylang.
Durstellung. Es wird durch Destillation der frischen Blüthen auf den PhilipP ineund auf Java gewonnen. Die hierbei erhaltenen niedriger siedenden Antheile, die dehöchsten Wohlgeruch besitzen, pflegt man als Ylang-Ylangöl zu bezeichnen, währe 11die höheren, weniger angenehm riechenden Fraktionen im Handel unter dem K aU1Canangaöl verkauft werden. ,
Eigenschuften. Farblose oder hellgelbe Flüssigkeit von lieblichem Geruch un
45°
ilool
gkedem speeifischen Gewicht 0,980—0,950. Drehungswinkel im 100 mm-Rohre —88 bisIn Alkohol ziemlich schwer löslich, giebt das Oel gewöhnlich mit '/„ bis 2 Volumen Wei«geist eine klare Lösung, die sich aber meist bei weiterem Weingeistzusatz wieder f rUDie alkoholische Lösung giebt mit Eisenchloridlösung eine violette Färbung.
Bestundtlteile. Ylang-Ylangöl enthält sehr wenig Pinen C 10 H 16 , ferner Lin atC 10 H 17 OH, Geraniol C 10 H 15 OH, Parakresolmethyläther CH 3 . C 6 H 4 . 0CH 3 , CadiBeBC 15 H 24 , einen bei 188° 0 schmelzenden, krystallinischen Körper, geringe Mengen eines Eisechlorid violettfärbenden Phenols und endlich einen sich mit Bisnlfit vereinigenden KörP 6 'also einen Aldehyd oder ein Keton.
Anwendung. Es wird zur Herstellung feiner Parfümerien gebraucht.
Tlang-Ilang Parfüm.
(Ess-Bouquet de Manila).
Ep.
Olei Ylang-Ylang
2,0
., Eosae
1,0
„ flor. Aurant.
0,5
Vaniliini
0,25
Tinct. Balsam. Tolut.
250,0
Aquae Rosae
126,0
Spiritus (90 proc.)
1000,0.
II.
Ep. Olei Ylang-Ylang 2,0
„ flor. Aurant. 0,5
Aquae Eosae 100,0
Spiritus 1000,0.