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2 (1902)
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1065
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Ulmus.

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Folia et ramuli Turuerae. Damiana. Tur-

Folia Damianae. Herba Damianae.uerathee.

Die Blätter sind bis 3 cm lang, 1 cm breit, kurz gestielt, lanzettförmig, grob gesägt,fiedernervig mit randläufigen Sekundärnerven. Oberseite spärlich, Unterseite reichlicherbehaart, ausserdem Oeldrüsen Turn

wie bei den Labiaten. Palis-saden auf beiden Seiten. DieDroge riecht angenehm nachZitronen, Geschmack aroma-tisch-bitter, etwas scharf.

Sestaudtheile. 0,9Proc.eines grünlichen, ätherischenOeles vom Geruch nach Cha-millen, 3,46 Proc. Gerbstoff,7 ,08 Proc. Bitterstoff.

Verwechslung. Als

nDamiana" verwendet manin Mexiko auch die Blätterder Composite: Bigeloviavenata (H.B.K.) A. Gray;s 'e sind dicker und haben eineharzig-weiche Oberfläche.

Anwendung. In Mexi-ko wie Thee benutzt, als Aphro-üsiaeum empfohlen, wirkt auchdiuretisch.

Elixir Turuerae (Nat.form.). Elixir of Turneraor of Damiana. 30 g Mag-nesiumkarbonat reibt man mit«ner Mischung aus 150 ccm Damiana-Fluidextrakt, 250 ccm Weingeist (91 proc), 65 ccmWycerin und 500 ccm Elixir aromaticum (U-St.) an, filtrirt durch ein gonässtes Filter und»ringt das Filtrat durch Nachwaschen mit Elixir aromaticum auf 1000 ccm.

Extractum Turuerae s. Damianae. Aus dem feingeschnittenen Kraut durch Aus-ziehen mit 45 proc Weingeist und Eindampfen zum dicken Extrakt. Ausbeute 1820 Proc.

Extractum Turuerae seu Damianae fluidum (Nat. form.). Aus 1000 g gepulver-ten Blättern (No. 20) und q. s. einer Mischung aus 2 Raumtb. 91 proc. Weingeist und1 Raumth, Wasser bereitet man im Verdrängungswego unter Zurückstellen der ersten°/5 ccm Perkolat 1. a. 1000 ccm Fluidextrakt, Zu 13 ccm 3mal täglich als Aphro-disiacum und Stärkungsmittel.

Fig. 181. ae Blätter von Turnera diffusa v. aphrodisiaca, natiirl. Grösse.

f Vorblättehen, nat. Gr. Je Frucht, vergr. g Fruchtknoten, geöffnet, mit

Griffel, m Blüthe, Blumenblatter und Kelch im Durchschnitt, vergrössert.

p Blumenblatt, s Samen, vergrössert. ss Samen, durchschnitten.

Ulmus.

Gattung der Ulmaceae Clmoideae.

I. UlrtlUS CampestriS L. Verbreitet in Europa und Sibirien.

II. UllTlUS pedunCUlata FougerOUX (syn.: U. effusa Willd.). Im mittlerenWnd östlichen Europa.

III. Ulmus fulva MicIlX. In Nordamerika von Canada bis Carolina.

Die drei Arten liefern in der von den äusseren Theilen befreiten Innenrinde: CortexDlmi iuterior. Ulmus (U-St,). Innere Ulmen- oder Rüsterrinde. Ecorce u'orine(GalL). _ Elin. Slippery Elm Bark.

U-St. schreibt III vor, Gall. I und III.

Die Rinde der mittelstarken Zweige wird im Frühjahr geschält und von den äussereni'heilen (Borke) befreit. Sie bildet gelbliche bis rothbraune Bänder, die meist zu Bündeln