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2 (1902)
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548
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548

Oxygenium.

stimmt. Nachdem die gefundenen Phosphorsäuremengen auf Procente der Trockensub-stanz der angewendeten Teigwaaren berechnet wurden, liest man mit Hilfe dieser Zahlden bei der Fabrikation zur Verwendung gelangten Zusatz von Eiern zu je 1 Pfund Mehlin den nachstehenden Tabellen ab, und zwar in der Weise, dass etwa sich ergebendewesentliche Bruchtheile von Eiern nach oben auf die nächst höhere halbe oder ganzeZahl abgerundet werden.

Vervollständigt müssen diese Daten werden 1) durch die Bestimmung der Asche,2) der Gesammt-Phosphorsäure. Diese muss in der Weise ausgeführt werden, dassman das Untersuchungsobjekt mit einer genügenden Menge Natriumkarbonatlösung ein-trocknet, verascht und in der Salpetersäuren Lösung die Phosphorsäure nach der Molyb-dän-Methode abscheidet und als Magnesiumpyrophosphat zur Wägung bringt. 3) Be-stimmung der Stickstoffsubstanz.

Tabelle A.

Tabelle B.

Be

Verwendung des Gesammt-Ei-Inhaltes

Bei Verwendung von Eidotter

Die Trockensubstanz der so dargestellten

1 «

Die Trockensubstanz der so dargestellten

3|

Teigwaaren enthält im Mittel

ll^

Teigwaaren enthält im Mittel

££3

N 3

Gesammt-

Lecithin-

Stickstoff-

(iesammt-

Lecithin -

l '-' r^i

Asche

Phosphor-

Phosphor-

substanz

m \,*

Asche

Phosphor-

Phosphor-

o t:

saure

säure

O dl

säure

saure

te

Proc.

Proc,

Proc.

Proc.

m|

Proc.

Proc.

Proc.

Proc.

i

0,565

0,2716

0,0513

12,99

1

0,488

0,2720

0,0518

12,37

2

0,664

0,3110

0,0786

13,92

2

0,516

0,3127

0,0801

12,73

3

0,758

0,3482

0,1044

14,81

3

0,542

0,3520

0,1075

13,07

4

0,848

0,3834

0,1289

15,64

4

0,568

0,3901

0,1339

13,41

5

0,933

0,4172

0,1522

16,44

5

0,593

0,4268

0,1594

13,73

6

1,013

0,4490

0,1744

17,20

6

0,617

0,4625

0,1842

14,05

7

1,090

0,4795

0,1954

17,93

7

0,640

0,4968

0,2081

14,34

8

1,163

0,5086

0,2155

18,62

8

0,662

0,5301

0,2313

14,63

9

1,234

0,5362

0,2348

19,28

9

0,683

0,5622

0,2537

14.91

10

1,300

0,5626

0,2531

19,91

10

0,705

0,5937

0,2755

15,19

11

1,364

0,5880

0,2707

20,50

11

0,725

0,6239

0,296«

15,46

12

1,426

0,6123

0,2875

21,09

12

0,745

0,6533

0,3171

15,71

Oxygenium.

I. Oxygenium. Gas Oxygenium. Oxygeniuni gasiforme. Sauerstoff. Oxygeue(franz.). Oxygen (engl.). Atomzeichen 0. Atomgew. = 16.

Darstellung. 1) Kleinere Mengen, wie sie zu Demonstrationsversuchen ge-braucht werden, kann man gefahrlos darstellen, indem man auf Wasserstoffsuperoxyd,welches mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert ist, Kaliumpermanganat einwirken lägst,oder indem man auf einen Brei von Baryumsuperoxyd mit Wasser (welcher vorher einige

Stunden hindurch gestanden hat!)eine koncentrirte Lösung von Ka-liumferrieyanid einwirken lässt.2) Grössere Mengen werdenzweckmässig durch Erhitzen einerMischung von gleichen Theilen Ka-liumchlorat und Mangansuperoxyddargestellt, nachdem man sichüberzeugt hat, dass das Mangan-snperoxyd auch wirklich Mangan-superoxyd und nicht etwa Antimon-trisulfid ist oder mit diesem odereinem anderen Sulfid verunreinigtist. Man benutzt am allerzweck-Fig. ü2. massigsten den MüNCKE'sehen Ap-