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Oxygenium.
stimmt. — Nachdem die gefundenen Phosphorsäuremengen auf Procente der Trockensub-stanz der angewendeten Teigwaaren berechnet wurden, liest man mit Hilfe dieser Zahlden bei der Fabrikation zur Verwendung gelangten Zusatz von Eiern zu je 1 Pfund Mehlin den nachstehenden Tabellen ab, und zwar in der Weise, dass etwa sich ergebendewesentliche Bruchtheile von Eiern nach oben auf die nächst höhere halbe oder ganzeZahl abgerundet werden.
Vervollständigt müssen diese Daten werden 1) durch die Bestimmung der Asche,2) der Gesammt-Phosphorsäure. Diese muss in der Weise ausgeführt werden, dassman das Untersuchungsobjekt mit einer genügenden Menge Natriumkarbonatlösung ein-trocknet, verascht und in der Salpetersäuren Lösung die Phosphorsäure nach der Molyb-dän-Methode abscheidet und als Magnesiumpyrophosphat zur Wägung bringt. 3) Be-stimmung der Stickstoffsubstanz.
Tabelle A.
Tabelle B.
Be
Verwendung des Gesammt-Ei-Inhaltes
Bei Verwendung von Eidotter
Die Trockensubstanz der so dargestellten
1 «
Die Trockensubstanz der so dargestellten
3|
Teigwaaren enthält im Mittel
ll^
Teigwaaren enthält im Mittel
££3
N 3
Gesammt-
Lecithin-
Stickstoff-
(iesammt-
Lecithin -
l '-' r^i
Asche
Phosphor-
Phosphor-
substanz
m \,*
Asche
Phosphor-
Phosphor-
o t:
saure
säure
O dl
säure
saure
te
Proc.
Proc,
Proc.
Proc.
m|
Proc.
Proc.
Proc.
Proc.
i
0,565
0,2716
0,0513
12,99
1
0,488
0,2720
0,0518
12,37
2
0,664
0,3110
0,0786
13,92
2
0,516
0,3127
0,0801
12,73
3
0,758
0,3482
0,1044
14,81
3
0,542
0,3520
0,1075
13,07
4
0,848
0,3834
0,1289
15,64
4
0,568
0,3901
0,1339
13,41
5
0,933
0,4172
0,1522
16,44
5
0,593
0,4268
0,1594
13,73
6
1,013
0,4490
0,1744
17,20
6
0,617
0,4625
0,1842
14,05
7
1,090
0,4795
0,1954
17,93
7
0,640
0,4968
0,2081
14,34
8
1,163
0,5086
0,2155
18,62
8
0,662
0,5301
0,2313
14,63
9
1,234
0,5362
0,2348
19,28
9
0,683
0,5622
0,2537
14.91
10
1,300
0,5626
0,2531
19,91
10
0,705
0,5937
0,2755
15,19
11
1,364
0,5880
0,2707
20,50
11
0,725
0,6239
0,296«
15,46
12
1,426
0,6123
0,2875
21,09
12
0,745
0,6533
0,3171
15,71
Oxygenium.
I. Oxygenium. Gas Oxygenium. Oxygeniuni gasiforme. Sauerstoff. Oxygeue(franz.). Oxygen (engl.). Atomzeichen 0. Atomgew. = 16.
Darstellung. 1) Kleinere Mengen, wie sie zu Demonstrationsversuchen ge-braucht werden, kann man gefahrlos darstellen, indem man auf Wasserstoffsuperoxyd,welches mit verdünnter Schwefelsäure angesäuert ist, Kaliumpermanganat einwirken lägst,oder indem man auf einen Brei von Baryumsuperoxyd mit Wasser (welcher vorher einige
Stunden hindurch gestanden hat!)eine koncentrirte Lösung von Ka-liumferrieyanid einwirken lässt. —■2) Grössere Mengen werdenzweckmässig durch Erhitzen einerMischung von gleichen Theilen Ka-liumchlorat und Mangansuperoxyddargestellt, nachdem man sichüberzeugt hat, dass das Mangan-snperoxyd auch wirklich Mangan-superoxyd und nicht etwa Antimon-trisulfid ist oder mit diesem odereinem anderen Sulfid verunreinigtist. Man benutzt am allerzweck-Fig. ü2. massigsten den MüNCKE'sehen Ap-