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2 (1902)
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Ovum.

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KalMscliale

Chcdcacü

. ttik viiinttpr Jaune d'oeuf. Yolk. IstTiteUnm Ovi. Titelte ort. Eigelb, ^»tter. J Ge _

eine dickflüssige, undurchsichtige, ^ \ll^^TZ Vitellin bezeichneschmack und alkalische! Reaktion. Er enthalt ju* , ^.^ ^

Eiweisssubstanz, Nuclein, Lecithin, CholeBterm ^J~e t ehen aus Natron, Kali,Glukose. Spuren von Neurium Mmeralstoffe. Die Mineral ^° 0 Q elinnt del Ei-

Kalk, Magnesia, Eisenoxyd (M»"*'^ efah«TT 'geronnenen Zustande nicht so festdotter; wegen seines Gehaltes an Fett -J ^ | 16 _ 18 g ,

wie das geronnene Eiweiss. - Das Gewicht me jj Bindemit tel für Oel-, Balsam-,Das unveränderte Eigelb dient m der Phamacie a deg ^^

Praeparatae ersetzt werden.

Alhumen ovi. Ei- JCeim . Weisser

Weiss. Weissei. Ist dick- Seteibe xXrUerhaict

flussig, schlüpfrig, larblos jjoUer ^^Sjte^^v /

und geruchlos, von fadem ^^^^^^^^^^^^^S^-Schalenkcaii

Geschmack, schwach alka- ChaJazc,lisch und besteht aus 12Ms 14 Proc. Eiweiss und8886 Proc. Wasser. DasEiweiss ist im wesentlichenals Natriumalbuminat vor-banden. Ueber die chemi-schen Eigenschaften s. Bd. I,S. 197.

Durch heftiges Quir-len oder Schlagen wird das

Eiweiss in einen dichten, ^^^^^

stehenden Schaum (Schnee) Zuckernulvei bis zur breiförmigen Konsistenz,

verwandelt. Vermischt man diesen mit Zuckeipulvei ofemolir in e in lockeres

so kann man diesen Brei durch Backen jJJ^J^J^ als Klärmittel.Gebäck verwandeln. Dieses geschlagene Eiweiss benutzt ^

Man mischt diesen Schnee der zu klärenden Fl«^f "^£ trübende n Be-80» C. Das Eiweiss coagulirt und umhüllt wahrend de '^^ mit einem

standtheile. Entfernt man während des Erhitz^ ^f^ndig, so lässtSchaumlöffel, so wird die Flüssigkeit ^ ~ ^von^i Eiweiss zu und wiederholtnun erkalten (!), setzt der erkalteten Flüssigkeit von neuemJEw ^ ^ ^

die Procedur. Alkalische Flüssigkeiten lassen sie .au * se Weis ^ ^

Praxis setzt man den zu klärenden Flüssigkeiten häufig noch etwasdie Coagulation des Eiweisses vollständig zu gestalten d Tnerapie dient

Eiweiss wird vorzugsweise als Ernährungsmittel veÄ ^ ^

es als Antidot bei Metallvergiftungen. Technisch werden die gross

bei der Fabrikation photographischer Papiere vertraue«* f Gelbeier werden

Oleum ovorum. Oleum ovi. Eierol. Hui ^ K(msigtenz einei . Salbe an _

im Wasserbade unter Umrühren solange mt ' rn gedlückt , fettes Oel hervor-

genommen haben, und bis eine Probe, zwischen u und zwiscfl en erwärmten

treten lässt. Die Masse wird alsdann in Lemwantt g ^ sohlossenell Gefässe an

Pressplatten ausgepresst. Das so f^T^^JJ^ duro h ein getrocknetes Filter imeinem warmen Orte absetzen und filtrirt es aisu ^

Handb. d. pharm. Praxis. II.

Fig. 60. Ein Hühnerei im Durchschnitt.