Mvristica.
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Sapo Myristicae.
Sapo Nucistae.Rp. 1. Olei Myristicae 50,0
2. Liquor. Natri caustici
(pond spee. 1,33) 30,0
3. Aquac destülatae 10,0
4. Natrii chlorati 15,0
5. Aquae fervidae 30,0.
Man erhitzt 1—3 im Wasserbade bis zur Verseilung,fügt 4 in 5 gelöst hinzu, Hlsst erkalten, wäschtdie ausgeschiedene Seife und trocknet sie.
Spiritus Myristicae.Essence or Spirit of Nutmeg.
1. Kr it.
Rp. Olei Myristicae aetherei 50 ccmSpiritus (90 vol. proc.) 450 ccm.
2. U-St.
Rp. Olei Myristicae aetherei 50 ccmSpiritus (91 proc.) 950 ccm.
Nöthigenfalls durch Schütteln mit Talk zu klären.
Tinctura Macidis (Ph. Germ. I).
Rp. Macidis gr. pulv. 1,0
Spiritus (87 proc.) 5,0.Durch Digestion zu bereiten.
Tinctura Myristicae.
Tinctura Nucis moschatae.
Rp. Semin. Myristic. gr. pulv. 1,0Spiritus diluti 5,0.
Durch Digestion zu bereiten.
Unguentum Macidis.
Unguentum divinum.
Rp. Olei Myristicae 12,5
Adipis suilli 25,0
Sehi taurini 10,0
Olei Macidis aetherei 2,5.
Unguentum Myristicae opiatum.
Rp.
0,5
0,5
Opii pulverati
Aquae destill.Olei MyristicaeAdipis suilli äa 25,0Olei Macidis 1,0.
Zum Einreiben des Unterleibs (bei Durchfall derKinder).
Johannisöl,
Bruchbalsam des Dr. Taenzer. 1. 2. 3. Salben aus MuskatbalsamWachs etc., von denen 2 ausserdem freie Kalilauge enthält.
II. MyristlCa argentea Warburg. Heimisch in Neu-Guinea. Die Samen ge-langen in den Handel als: Lange Muskatnüsse. Wilde Muskatnüsse. Papuanüsse,^ferdemuskat. — Holland.: Lange noot. Papuanooten. Mannetjes nooten Ton Nieow-Guinea. — Engl.: Loiig-nutmeg.
Der Arillus besteht aus 4—5 breiteren Streifen, die oben und unten zusammen-gewachsen sind, er ist sckmutziggrau oder braunroth und gleicht im Bau völlig dem von I.
Fig. 45. Nach Busse.Samen von M. argentea mitArillus.
elv
Fig. 46. Kach Busse.Lange Muskatnuss vorvM. argen-tea. h. TTilum. eh. Chalaza.
Fig. 47. Nach. Busse.Wie Fig. 46 im Längsschnitt.
eh. Höhlung des Embryo.
D er Samenkern ist 35-45 mm lang, 20—25 mm breit, an der Basis am breitesten.Frisch glänzend rothbraun, ist die Handelswaare, weil ziemlich weich, stark abgerieben.Sie werden ebenfalls zuweilen gekalkt. Das Endosperm enthält viel Stärke, deren Körn-chen 5—40 fi messen, indessen zuweilen verkleistert sind. Die Aleuronkörner sind im all-gemeinen grösser und regelmässiger als bei I. Die braunen Perispermstreifen (Ruminations-streifen) sind spärlicher und gröber wie bei I. Diese Art ist nächst I. die wichtigste,immerhin ist sie im Geschmack viel weniger fein. (Fig. 45—47.)
Bestandtheile nach Busse: Trockenverlust 9,391 — 12,253 Proc, Gesammt-asche 2,507—3,900. Fett: 31,679—39,328 Proc.