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2 (1902)
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411
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Myristioa.

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sorgfältig getrocknet,die Schalen dann durchSchlagen mit Hölzernzertrümmert und ent-fernt, die guten Samen-kerne von den schlechtengetrennt und die erste-hen durch Behandeln miteinem Brei von Kalkund Seewassergekalkt",Um sie gegen Angriffeschädlicher Insektenwiderstandsfähiger zumachen.

Man verwendet:1) Den Samen-maut el: Macis (Austr.Ergänzb. TJ-St). ÄrillusMyristlcae. Flores Ma-cidis. Macis. Banda- MacisFleur de niuscade. Mace.

Beschreibung. Frisch fleischig und karmin-i'oth, ist er trocken gelbbräunlich, von hornartiger,aber brüchiger Konsistenz. Frisch vom Samen ge-nommen ist er becherförmig, besteht aus mannigfachzerschlitzten, riemenförmigen Lappen, die einen Durch-messer von 1 mm haben. Beiderseits ist er von einerEpidermis bedeckt, deren Zellen im Querschnitt durchdie Droge flach erscheinen, im Tangentialschnitt sindsie sehr lang, parallelwandig, durch horizontale oderschiefe Querwände von einander geschieden. Dieäusserste Schicht der Aussenwand ist cuticularisirt.Das Gewebe zwischen den Epidermen besteht ausdünnwandigem Parenchym, dessen Zellen 1,510,0 figrosse Amylodextrinkörner enthalten, die mit Jodjod-kalium rothbraun werden. Ausserdem enthalten sieFett. Zahlreiche Zellen sind zu grösseren Oelzcllenumgewandelt, die bis 105 ,« messen können und eineverkorkte Membran haben. Ausserdem verlaufen imParenchym zahlreiche zarte Gefässbündel. (Fig. 42.)

Sestanätheile nach Koemg: Wasser 9,65Proc, stickstoffhaltige Substanz 5,30 Proc,ätherisches Oel 6,66 Proc, Fett 24,63 Proc, stick-stofffreie Extraktstoffe 44,81 Proc, Rohfaser6>3l Proc, Asche 2,64 Proc. In der Trockensub-stanz: stickstoffhaltige Substanz 5,88 Proc,ätherisches Oel 7,37 Proc, Fett 27,66 Proc NachSchimmel & Co. (1898) beträgt der Gehalt an fettemOel nur 8,25 Proc, dessen Erstarrungspunkt bei etwaUo C. liegt

Fig. 41. Aufspringende Frucht der Myristica fragrans,

Muskatblüthe. Muskatblumen. Macis (GalL).

^QQ QoCö

Fig. 42. Nach Tschirch-Oestekle.

Verfälschungen. Die Banda-Macis wird Querschnitt durch Banda-Macis. Jfe Epi-

r cijmm.» j dermen. oez. Oelzelle, rsg. resinogene Schient.

vielfach mit denen anderer Arten verfälscht, ver 0 i. gfb Gelässbüridcl . Ke . Zellkern, ad. Amy-

nlier deren Nachweis S. 416. Die Menge des äther- lodextrin-Körner. ih. innenhäutchen.