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2 (1902)
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169
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Kalium

Kali.

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Arbeiten mitman die Augen

Hoch

U1 g schmilzt. Dann giesst man die flüssige Masse in eine Schale von Silber, lässt unterertlieilung des Schaleninhaltes im Innern der Schale erstarren und bringt die noch heissenrüsten in vorgewärmte, gut zu verschliessende Gläser. Bei allen

beizenden Alkalien oder konc. Alkalilaugen schützeiroh einen Kneifer mit Fensterglas oder eine Schutzbrille!

Weisse, krystallische Stücke, im übrigen von deii Eigenschaften des folgenden, nurreiner als dieses.

Prüfung. An dieses Präparat sind mit Kücksicht darauf, dass es nur zu wichtigencl schwierigen analytischen Trennungen verwendet wird, die schärfsten AnforderungenZu stellen:

j 1) Man löst in einer Platinschale 5,0 g in 10 ccm Wasser, säuert mit Essigsäure

utlich an, macht mit Ammoniak schwach alkalisch, fügt Wasser bis zum Gesammtvolump n ca. 100 ccm hinzu, erwärmt im Wasserbade ca. 1 /. 2 Stunde, bis nur noch schwacher

i j Ucn nach Ammoniak vorhanden ist (vergl

wann mehrere Stunden bei gewöhnlicher Temperatur absetzen

Band I, S. 242 und 332 sub 6) und lässtEs darf sich keine Ab-

nach Ammoniak vorhanden ist

- m

S eidung

^ rat derselben werden weder durch Ammoniumoxalat (Calcium, Baryum) noch durch

Filt ~"*" n g Ton Flocken (Thonerde) zeigen. 2) Die jsub 1 erhaltene Lösung oder das

ttunrphosphat (Magnesium) getrübt, noch durch Schwefelammonium verändert (schweretalle, z. B. Eisen). 3) 5 g werden in einer Platinschale in Wasser gelöst, diese-al j° w ^ "rit Salzsäure übersättigt und zur Trockne verdampft. Der Rückstand wirdann 1 Stunde auf 150° C. erhitzt. Er muss in salzsäurehaltigem Wasser klar löslich-yr l-irübung = Kieselsäure). 1) 6,0 g werden in einem Becherglase in ca. 200 ccmdJ* r gelöst und mit Salzsäure angesäuert. Die Lösung wird halbirt. Die eine HälftefS durch Schwefelsäure (Baryumverbindungen), die andern durch Baryumchloridt e -, iWe felsäure) nicht verändert werden. Die Reaktionen sind in den siedenden Elüssig-DP 6 + n ausz uführen, die Beobachtung ist nach 6 stündigem Stehen bei gewöhnlicher Tem-2 ra ' ;ur zu wiederholen. 5) Die mit Salpetersäure angesäuerte Lösung (1 : 20) soll aufist Z VOn Silbernitrat nur sehr schwach opalisiren. Ein sehr geringer Chlorgehaltm ZUz ulassen, weil die Darstellung absolut chlorfreier Präparate fast unmöglich ist.) Ol) g Kalihydrat werden in 200 ccm Wasser gelöst. Zu dieser Lösung giebt man jeda° T" senrr eies Zinkpulver sowie Ferrum Hydrogenio reductum und destillirt, indem manS Q,^~laufrohr in 10 ccm einer ca. lproc. Schwefelsäure eintauchen lässt (Apparat s. Bd. I,-! ?°)i_bei kleiner Flamme etwa 20 ccm ab. Die in der Vorlage befindliche Flüssigkeit

Rp ~ mi ^ deni zu prüfenden Kalihydrat alkalisch gemacht, dann mit 2 ccm NESSLEii'scbem

Pärf^° nS verse *' z t- Es darf nur eine geringe gelbliche Opalescenz, nicht deutliche gelbrothe

hvd au ftreten (Salpetersäure und Salpetrige Säure s. S. 170). 7) 5 g Kali-

J rat geben mit 30 g Alkohol von 0,83 spec. Gew. eine klare und farblose Lösung (Ka-

Ul ükarbonat und andere Kalisalze).

Dieses Präparat ist in der Regel nicht wasserfreies Kalihydrat, sondern enthält vonSem nur etwa rund 75 Proc. neben 25 Proc. Wasser, weil beim anhaltenden Schmelzeudieser

d

stark

Verbindung im Silberkessel (zum Zwecke völliger Entwässerung) der Silberkesselangegriffen und das Präparat durch Silber verunreinigt werden würde.

diese Sorte zu theuer;

Anwendung. Zur therapeutischen Anwendung ist diese Sorte zu theuer; mau

* et) t sie nur zu chemischen Zwecken ab und auch dann nur, wenn der Besteller aus-

cklich die Lieferung des thunlichst reinen Präparates verlangt und sich bereit erklärt' den hohen Preis dafür zu zahlen.^-. t Kalium hydricum e Kalio metallico. Kalihydrat aus metallischem Kalium.Tr ,. durch Zersetzen von metallischem Kalium mittels destillirtem Wasser und Koncen-all l0n - ^ er Lösung bis zum ruhigen Schmelzen des Rückstandes dargestellt. Es ist dieerreinste Sorte (100 g = 20 M.) und wird nur nach ausdrücklicher Vereinbarung wieds vorige abgegeben.- 2) t Kalium hydricum alcohole depuratum. Diese Sorte ist das Präparat der

wi'inakopöen und unter folgenden Namen offlciuell: Kalium hydroxydatum (Austr.).U causticum. fusum (Germ.). Kalium hydricum (Helv.). Potasse caustique,l i'alcool (GalL). Potassa caustica (Brit.). Potassa (U.-St.).

Darstellung. Um ein von Kaliunikarbonat, Kaliumchlorid und KaliumsulfatCr- ' lrei es Kaliumhydroxyd zu erhalten, löst man 1 Th. des folgenden Präparats

A " causticum depuratum) in 4 Th. Alkohol von 96 Proc. und üherlässt die alkoholische

un g im gut geschlossenen Gefässe solange der Ruhe, bis sie sich vollständig geklärt