Juniperus.
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Bestandtheile. Fettes Oel und zwar aus der Stamnirmde 5,89 Proc, aus der«rzelrinde 4,94 Proc.; es ist leicht verseifbar und nimmt dabei eine rothe Farbe an.u glandinsäure (wohl mit Juglon identisch). Asche 5,82 Proc.
Anwendung. Als Abführmittel bei Magen- und Darmkrankheiten.jv , t Extraktum Juglandis (U-St.). Extract of Juglans. Aus 1000 g gepulverterUwe (No. 30) und q. s. verdünntem Weingeist (41 proc.) im Verdrängungswege. Man"«euchtet mit 400 com, sammelt 3000 ecm Perkolat, destillirt den Weingeist ab undam P ft zur Pillenkonsistenz ein.lOOfi ^ x tractum Juglandis fluidum (Nat. form.). Fluid Extract of Juglans. AusUU g: gepulverter Wurzelrinde (No. 40) und q. s. verdünntem Weingeist (41 proc.) imlnnn n £ un gs'wege. Man fängt die ersten 875 ccm Perkolat für sich auf und stellt 1. a.UUÜ e om Fluidextrakt her.
fol
<a Lam.
Blätter und Fruchtschalen von Juglans nigra L. und Juglans fraxini
werden wie die von I benutzt.
Aus den Samen von Juglans baCCata L. soll in Jamaika Stärkemehl bereitetVerden.
i, Juglandin, ein in U-St. gebräuchliches Präparat, das man erhält, wenn man den°noü.schen Auszug der Wurzelrinde mit Wasser fällt und den Niederschlag sammelt., Hausessenz, RoHK'sche, Weinlikör, ist ein weingeistiger Auszug aus Nussschalen
un d Gewürzen.
D -|. r ^ usses; trakt-Haarfarhen des Handels enthalten bisweilen keine Spur Nussextrakt.»Mittel von A. Maczuski (Wien) besteht aus Pyrogallol, in Rosenwasser gelöst, mit
s i . S Eisen- und Kupferchlorid; die Nusshaarfarbe von Schwarzlose (Berlin) aus ver-öden starken Lösungen von p-Phenylendiamin il) und verdünnter Eisenchloridlösung (II).Auch Mangansalze finden Verwendung. Dagegen ist das, ^ussschalen-Extrakt von A. Hube in Stettin ein wässeriger Auszug aus Wallnuss-a »en und unreifen Pomeranzen, nebst Glycerin; das
w N'issöl-Extrakt von H. Müller in Leipzig ist durch Digeriren der Schalen mita ndelöl bereitet und mit Bergamott- und Lavendelöl parfumirt.
Sussschalensirup, eisenhaltiger grüner, Sirop de brou de noix ferrugi-ttx von Golliez in Murten, ist eine klare, grüne, süssbittere Flüssigkeit mit 1 / 1 Proc.
■^wenoxyd.
, , Thee gegen Krampfleiden, von Buchholz besteht vorwiegend aus Nussblättem
unü Quendel.
■ Voorhof-Gieest, ein Haarwuchsmittel, von Rennenpfennig, ist ein weingeistiger
Szu g aus Nussblättem und Kanthariden mit wenig ätherischen Oelen und Aether.
Juniperus.
Gattung der Coniferae — Pinoideae — Cupressineae.
I- JuniperUS Communis L Heimisch durch ganz Europa, Mittel- und Nordasien.
1. Die Früchte: Fructus Juniperi (Austr. Germ. Helv.). Baccae Juniperi. —Jjacholderbeeren. Wacholderfrüchte. Jachandel- oder Johandelbeeren. Kaddig-e eren. Kranewittbeeren. — Baies de genievre (Gall.). — Jnniper-berries.
Beschreibung. Die Frucht ist ein Beerenzapfen (Galbulus), der durch Ver-
a ehsung von drei fleischig gewordenen Fruchtschuppen entsteht, in deren Achsel sich
lei Ovula zu Samen entwickeln. Der ganze Zapfen ist kuglig, 6—8 mm dick, er lässt
m Grunde den ganz kurzen Axenrest und 6, 2 dreiblättrige, alterniiende Kreise bildende
ckblättchen erkennen, von denen der oberste zuweilen fleischig geworden und mit der
r ucht verwachsen ist. Auf der Spitze erkennt man drei an den Seiten herablaufende
/'neu, die Nähte der Fruchtschuppen und zwischen diesen Linien drei Höckerchen, die
P'tzeu der Fruchtschuppen. Die Frucht ist im ersten Jahre grün, im zweiten, wenn sie
11 ist, wird sie dunkelbraunroth, ist aber durch einen feinen Wachsüberzug bläulich.
as Innere ist weich, von etwas gelblicher Farbe, es umschliesst drei Samen, die eine
ttdlich-dreikantige Pyramide darstellen, und an zwei Seiten blasenförmige Verwölbungen
a gen. Sie umschliessen ein reichliches Endosperm und den kleinen Embryo mit zwei kurzen,
Handb. d. pharm. Praxis. II. \\