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2 (1902)
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157
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Iris.

157

Veilchen-Pomade (E. Dieterich).

Kp. Adipis suilliCerae albaeOlei Jasmini pinguisCuinariniHeliotropiniOlei RosaeOlei Iridis

Olei Bergamottae ää gttsFärbung -wie beim vorigen.

Veüchen-Puder.

Violet-Pow der.h P- Rhizom. Iridis pulv. subtiliss.Amyli Tritici pulv. subtiliss.Zinci oxydati pulv. subtiliss.Spiritus Jasmini

950,0

50,0

30,0

0,03

0,05

gtts. V

II.

Olei Bergamottae

Olei Citri

Olei Kosae

Olei Aurantii flor.

aa gtts, XXää gtts. X.

Kp.

600.0

300,0

100,0

15,0

Veilchen-Seife (Buchh.)

1. Saponis hispanici optimi 1000,0

2. Olei Iridis 1,0

3. Olei Geranii ros. gtts. V

4. Olei Amygdal. amar. aeth. gtts. II

5. Olei Bergamott. 6,0

6. Tinctur. Moschi

7. Tinctur. Zibethi ää 2,0

8. Tinctur. Saccbari tosti q. s.

Man schmilzt 1 im Wasserbade,und färbt mit 8 braun.

fügt 27 hinzu

Blüthi

II. Iris versiCOlor L. Heimisch im Osten der Vereinigten Staaten Nordamerikas.e u blau, am Grunde weiss oder gelblieh mit violetten Adern. Blüthenscheide trocken.11 Amerika verwendet man das Rhizom mit den Wurzeln. Iris (U.-St.). Blue Flag.

Beschreibung. Das Rhizom ist bis 24 cm lang, verzweigt, besteht aus S10 cm''gen, walzigen und nur wenig abgeplatteten Gliedern. Trocken ist es runzlig, mitavm en Querbändern, innen bräunlich oder graubraun. Bau nach den vorliegenden NotizenWie bei I.

Anwendung. Bei Nierenleiden, auch als Purgans.

(K -Extractum Iridis (U-St.). Extract of Iris. Aus 1000 g gepulvertem Irisrhizomv o. 60) und q. s. 91 proc. Weingeist im Verdrängungswege. Man befeuchtet mit 400 com,

ntraelt 8000 ccm Perkolat, destillirt den Weingeist ab und dampft den Rückstand zur^Uenkonsistenz ein.

Extractum Iridis fluidum (U-St.). Fluid Extract of Iris. Wie voriges, doch§ m an die ersten 900 ccm Perkolat für sich auf, erschöpft, destillirt vom zweiten Aus-

g den Weingeist ah und verfährt 1. a. weiter, so dass man 1000 ccm Fluidextrakt erhält.

y .. Bieraroma, Amerikanisches, aus Philadelphia, ist ein körniges Gemenge aus

whenwurzel, Zucker und Pichurimhohnen (Samen mehrerer Nectandra-Arten).i . Formosaholzöl, ein Ersatz für Irisöl, ist über Veilchenwurzol destillirtes Kopaiva-aisanaöl mit Spuren von Bittermandelöl und l 1 /»2Proc. fettem Oel.

Irisol ist ein Gemenge von 97,5 Proc. Antifebrin und 2,5 Proc. Ol. Iridis,fol Kalodont von Sabg & Co. in Wien ist eine weiche Zahnseife, welche sich durch50^? n - Mischung ersetzen lässt: 100 Veilchenrhizom, 400 Calciumkarbonat, 50 Bimsstein,oeife, 200 Glycerin, 200 Gummischleim, 5 Kumarinzucker, 12,5 Pfefferminzöl, 3 Ci-nr,^ 16 ] 10 ^ ^>® Salbeiöl, 0,5 Wintergrünöl. Man färbt mit ammoniakalischer Karminlösungun Q füllt in Tuben (Dieterich).

, . Restitutor von Reinhard, gegen Cholera etc., besteht aus Zucker, Stärke, Veilchen-rluzom und Pflaumenmus.

und ^Uaker-Extrakt von Elnain & Co. ist angeblich ein Auszug aus Iris versicoloranderen, vorwiegend amerikanischen Drogen.

Oleum Iridis. Irisöl. Beurre de Violettes. Essence d'Iris concrete. Oilof Orris.

Aus den zerkleinerten Irisrhizomen werden bei der Destillation mit Wasserdampf 0,1 bis

' Pioc. eines bei gewöhnlicher Temperatur festen, weissen bis gelblichen Oeles erhalten.

* v eilchenähnliche Geruch des Irisöles wird durch kleine Mengen eines Iron genannten

e ons, C 13 H 20 O, bedingt. Die Hauptmasse des Oeles, ca. 8090 Proc, besteht, wie

ü okigee zuerst nachgewiesen hat, aus geruchloser Myristinsäure. Daneben finden sich

Methylester dieser Säure sowie Oelsäure und Oelsäurealdehyd.

Irisöl wird in grossen Quantitäten in der feineren Parfüinerie verwendet.

III. JOnon. C 13 H 20 0. Ein dem Irisketon (Iron) ähnlich zusammengesetztes Ketou,_ dies durch Kondensation von Citral mit Aceton dargestellt wird. Eine farblose Flüssig-st vom spec. Gew. 0,935 bei 15° C, welche unter einem Drucke von 12 mm bei 126 bis