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2 (1902)
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147
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Ipecacuanha.

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Hünen, deren Wülste ebenfalls wenig hervortreten. Sie ist anatomisch dadurcharakterisirt, dass sie im Holz hier nnd da normale, aus Parenchymzellen bestehendestrahlen besitzt. Im Alkaloidgehalt stehen diese beiden Carthagenasorten gegen die

Riowdie

arzel wenig zurück, so enthält z. B. die zweite, rothbraune Wurzel 2,05 Proc,

erste, graue, bis 2,9 Proc., bei guter Riowurzel beträgt er 2,72,9 Proc., ausnahms-

Weise allerdings bis 4 Proc. Demnach wäre die Carthagenawurzel neben der officinellen

r w ohl zuzulassen, wenn nicht die letztere viel mehr wirksameres Bmetin, als die

® rs tere, in der das Cephaelin überwiegt, enthielte. Nach Paul und Cownley enthält die Rio-

Peeacuanha in 100 Theilen Alkaloide 72,14 Proc. Emetin und 25,87 Proc. Cephaelin, die

, artua gena-Ipecacuanha enthält 40,5 Proc. Emetin und 56,8 Proc. Cephaelin, der Best ist

m beiden Fällen die oben erwähnte dritte Base. Der Sitz der Alkaloide ist in der Droge

* m wesentlichen in der Rinde, der Holzkörper enthält 0,3 bis höchstens 0,5 Proc.; wo der

eua lt erheblich mehr beträgt, ist anzunehmen, dass man die Wurzel vor dem Schneiden

Wasser eingeweicht hat, oder dass sie auf der Reise durch Seewasser gelitten hat.

°n jeher sind als Ipecacuanha andere Wurzeln darin vorgekommen oder haben zu ihrer

älschung gedient. Die folgende Zusammenstellung giebt einen kurzen Ueberblick über

e echte Droge und solche seit dem Jahre 1890 vorgekommenen Verfälschungen und

Stlbl "

stitutionen.

A. Wurzeln von Dicotyledonen.

I. Stärke führend.

a ) Bau des Holzes nicht normal.

1. Rio-Ipecacuanha \ , ,

2. Carthagena-Ipecacuanha j ° '

") Bau des Holzes normal, d. h. Gefässe, Markstrahlen ete. deutlich ausgebildet.^ L Ipecacuanha striata nigra, vielleicht von Cephaelis spec. abstam-w p "tücke dunkelgraubraun, bis 8 mm dick. Einschnürungen der Rinde deutlich, aberv ?¥?* reichlich wie bei I. a) 1. In der Rinde Raphidenbündel und Stärke, die abern , Ilei stert ist. Holz mit deutlichen, 12 reihigen Markstrahlen. In den Holzstrahlenen echten Gefässen solche vom Typus der Ipecacuanha.

2. Wurzel von Richardsonia scabra (L.) St. Hil. (Rubiaceae). Ipeca-

°uanh

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dann

a undulata seu farinosa seu amylacea. Meist aus der graubraunen, längs

gen, wenig querrissigen Hauptwurzel mit wenig Wurzelfasern bestehend, dann dasetwa die Hälfte des Durchmessers einnehmend. Zuweilen die Rinde angeschwollen

* mit wulstigen Auftreibungen und das Holz nur etwa l j i des Querschnittes einnehmend.

jj er Rinde Oxalat in Nadeln, Stärke in einfachen oder bis zu 4 zusammengesetzten

s nern > deutlich geschichtet, mit excentrischem Spalt. Einzelkörner bis 22,5 fi, zu-

' mengesetzte bis 42,5 fi. Im Holz einreihige Markstrahlen, getüpfelte Gefässe und

T) ern - In der Rinde der Axe, die in der Droge reichlich vorhanden zu sein pflegt,

''usen von Oxalat. Enthält 0,03 Proc. Alkaloid, das kein Emetin ist.

" Wurzeln von Polygala-Arten.b . °) Polygala violacea St. Hil. Riecht nach Methylsalicylat. Holzig, dunkel-

fi v au "' bis 8 mm dick, gestreift, Nebenwurzeln heller. Enthält Stärke. Krystalle fehlen,

enso fehlen Pasern und Steinzellen in der Rinde. Holz und Rinde gleich dick.jj- . ß) Polygala Caracasana H. B. K. Grau, gestreift, häufig gedreht, bis 3 mm

fei 1 ^ er ' 1 ältniss von Holz zu Rinde wie 1 : 2. Enthält Stärke. Krystalle fehlen, ebenso

Uen Pasern

und Steinzeiten in der Rinde.

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7) Ebenfalls von einer Polygalacee stammt eine wiederholt vorgekommene Wurzelin "d ^-"Weisser Barbe. Sie enthält Stärke, aber kein Oxalat, keine Steinzollen und Pasernü « Rinde. Dicke, 5 mm. Verhältniss von Holz zu Rinde 1 : 23.

IL Zucker führend.

Ca " s y°botria ometica Mutis (Rubiaceae), Ipecacuanha glycyphloea, Ipe-A.u U u ü sfriemajeur. Häufig alsCarthagena-Ipecacuanha" vorgekommen. AeusseresV 0 n? e -R ^ er S ena nnten ähnlich, aber Einschnürungen selten, dafür gestreift. Holzkörperreiel r U ^ er ecn ten Droge. In der Rinde Oxalat in Raphiden und keine Stärke, aberreh t ^ uoker - Farbe der Rinde häufig bläulich oder violett. Ein mit Salzsäure be-säi 6 Auszug, mit Chlorkalk eingedampft, wird blauschwarz. Ein Querschnitt mit Salz-ure und Chlorkalk behandelt, wird grünblau.

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