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2 (1902)
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Ipecacuanha.

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Jod aufgenommen. Beim Erhitzen mit konc. Schwefelsäure dagegen treten massenhaftJoddämpfe auf.

Das Präparat enthält etwa 20 Proc. Jod an Eiweiss gebunden. Es wird ausser-lieh als Ersatz des Jodoforms angewendet; es ist geruchlos und frei von Nebenwirkungen.

et-Eigon-Natrium. Alpha-Eigon-Natrium. Gleichfalls von K. Dieterich dar-gestellt. Hellgelbliches Pulver, löslich in Wasser zu einer hellgelb, etwa wie Rheinweingefärbten Lösung von schwach saurer Reaktion. Die Lösung wird durch verdünnte Salz-säure hellgelblich gefällt. Durch Silbernitratlösung entsteht in der Lösung eine gelblich'weisse Fällung. Gegen Kupfersulfatlösung -j- Natronlauge sowie gegen konc. Schwefel-säure in der Kälte wie in der Wärme verhält sich dieses Präparat wie das vorige.

Es enthält circa 15 Proc. Jod und hinterlässt beim Veraschen etwa 25 Proc. einerweissen Asche.

Das a-Eigon-Natrium wird an Stelle der Jodalkalien zur inneren Therapie angewendet.Es ist im Gegensatz zu den vorigen frei von Nebenwirkungen, verursacht z. B. nicht.1 odismus.

y5-Eigon. Beta-Eigon. Jod-Pepton. Gleichfalls von K. Dietekioh dargestellt-Ein bräunliches Pulver, in Wasser zu einer bräunlichen Flüssigkeit löslich, die beim Er-hitzen nicht getrübt wird. Es reagirt stark sauer. Die wässerige Lösung giebt mit Silber-nitrat einen lebhaft gelben Niederschlag, welcher aber nicht Silber Jodid ist, denn er löstsich leicht in Ammoniakflüssigkeit auf. Gegen Kupfersulfat -f- Natronlauge, ferner gegenkonc. Schwefelsäure verhält sich das Präparat wie die vorigen.

Das Salz enthält 15 Proc. Jod in organischer Bindung und wird als Ersatz der Jod-alkalien zur inneren Jod-Therapie angewendet.

VII, Jodalbacid. Das Präparat ist das Natronsalz eines mit 89 Proc. Jod substitu-irten Eiweisses; das Jod befindet sich darin in organischer Bindung. Dargestellt wird esdurch Einwirkung von Jod auf Eiweiss in neutraler Lösung. Gelbliches Pulver, geruch-und geschmacklos, quillt mit wenig Wasser auf und löst sich beim Kochen mit mehrWasser leicht auf.

Die Lösung sei neutral oder sehr schwach alkalisch. Säuert man sie an, so fälltder freie Jodeiweisskörper unlöslich aus. Das Filtrat von der Fällung darf, mit Salzsäure,Natriumnitrit und etwas Chloroform versetzt und geschüttelt, das Chloroform nicht odernur ganz schwach violett färben. Erhitzt man das trockene Pulver mit konc. Schwefel-säure, so treten violette Joddämpfe in Menge auf. Aufbewahrung. Vor Feuchtigkeitgeschützt.

Das Jodalbacid wird an Stelle der Jodalkalien zur inneren Jod-Therapie angewendet-Es sollen ihm unangenehme Nebenwirkungen, wie Jodismus, fehlen.

einemsteh enDie rödendie

Ipecacuanha.

f Radix Ipecacuanhae (Austr. Germ. Helv.). Ipecacnanhae radix (Brit.). Ip*'cacuanlia (U-St.). Radix Ipecacuanhae annulata s. grisea. Brechwurzel. Rnhr-wurzel. Ipecacuanha. Ipecacuanha aunele ou offlcinal (Gall.). Ipeca. -"Ipecac. Ipecacuanha Root. Die Wurzel der Uragoga Ipecacuanha Baill. (syn.:

Cephaelis Ipecacuanha Willd., Psychotria Ipecacuanha Müll. Arg.), Familieder Rubiaceae Coffeoideae Psychotriinae Psychotrieae. Die Pflanze wächstin Wäldern in Westbrasilien von 822° südl. Br., besonders in den Staaten Para, M8"ranhao, Pernambuco, Bahia, Espiritu Santo, Minas geraes, Matto grosso, Rio de Janeiround Sao Paolo. Seit 1866 macht man in Ostindien Anbauversuche mit der Pflanze.

Beschreibung. Die Droge besteht aus den Wurzeln der Pflanze, die entweder amGrunde des Stengels, oder, wenn die Pflanze niederliegt, auch aus dessen Knoten entspringen-Eine Anzahl dieser Wurzeln fängt an, in einiger Entfernung von der Ursprungsstelle sich

die