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Hyoscyainus.
95
8,0
Fl
100 S T? keit S enau so > wie bei Extr. Digitalis duplex Helv. (Bd. I, S. 1041) angegeben,
lh- trockenes Extrakt dar. Grösste Einzelgabe 0,05 g, grösste Tagesgabe 0,15 g.W' A ^ ustr - : Extractum Hyoscyami foliorum. Bilsenkrautblätter-Extrakt.. lr d aus gepulverten Blättern wie Extr. Aooniti radieis (Austr. Bd. I. S. 155) bereitet.
asbeute etwa 22 Proe. Grösste Einzelgabe 0,1 g, grösste Tagesgabe 0,5 g.],' ■ Brit.: Extractum Hyoscyami viride. Green Extract of Hyoscyamus.aus 1 ."^^ ät ter, blühende Spitzen und junge Triebe vom Bilsenkraut zerstösst man, presstPhvll« zt den Saft nacn und nacn aut ' 54,4° O. und sammelt das abgeschiedene „Chloro-8i/ auf em em Kattunfilter. Die Flüssigkeit erhitzt man auf 93,3° O., filtrirt, dampft zum, "JP ein, fügt das durch ein Haarsieb getriebene Chlorophyll wieder zu und dampft bei
»cnstens 60» C. zum weichen Extrakt ein. Gabe 0,1-0,5 g.u , .U-St.: Extract of Hyoscyamus. Aus 1000 g gepulvertem Bilsenkraut (No. 60)einer Mischung von 2000*ccm "Weingeist (91 proc.) und 1000 ccm "Wasser im Ver-^ngungswege.
Dil
von 2000 ccm Weingeist (91 proc.;
Man befeuchtet mit 400 ccm, erschöpft 1 ) zuerst mit dem Best des Lösungs-
dann mit verdünntem Weingeist (41 proc), und sammelt etwa 3000 ccm Perkolat.
q ers ten 900 ccm fängt man für sich auf, dampft das übrige auf 100 ccm, dann das
lze z w Pillenkonsistenz ein.f r - , Gall.: 1) Extractum Hyoscyami. Extrait de jusquiame avec le suc. Aus§ Ü47J 1 zur Zeit der Blüthe gesammelten Blättern wie Extr. Conii macul. Gall. (Bd. I,q'ui ZU bereiten. — 2) Extractum de semine Hyoscyami. Extrait dejus-l',!, 31 ? 6 (Semenco). Aus gepulverten Bilsenkrautsamen wie Extr. de radice Belladonn.^ 2, (Band I, S. 469).
6xt | ■ Dieterich: Extractum Hyoscyami solidum. Bilsenkraut - Dauer-ak t. Aus fein zerschnittenem Bilsenkraut wie Extr. Uvae Ursi solidum (Bd. I, S. 363).njji n ur Alkaloidbestimmung des Extraktes werden nach Partheil 2 g desselbenmeirT ^ nasser im Mörser zerrieben und mit 10 g grob gepulvertem Aetzkalk unter Yer-Aett U "^ V ° n Erwärmung vermischt. Das trockne pulverige Gemisch wird im Soxhlet mitiflai A cx ^ ra hrrt, wozu meist eine Stunde ausreicht. Man fängt zum Schluss, nachdemV( ,j,, n Extraktionskolben abgenommen hat, einige Tropfen im Uhrgläschen auf, lässtkein Tv*. n ' n i mm t mit 1 proc. Salzsäure auf und prüft mit MEYER'schem Keagens, obDai ° "; Iü ^ u . n g mehr entsteht. Ist dies der Fall, so muss von neuem extrahirt werden.Erw" : ^i r t m an im Extraktionskölbchen den Aether ab, nimmt den Bückstand unter
100 arrQen m it 75 ccm ^„„-rL-Schwefelsäure auf, filtrirt durch ein kleines Filter in einende r ? Cni "Korben, wäscht Filter und Kölbchen gut nach, füllt zu 100 ccm auf, giebt vonfin osu ng 50 ccm in eine 250 ccm haltende Stöpselflasche, giesst auf die Flüssigkeit einelaus- Aetherschicht und einige Tropfen Jodeosinlösung und titrirt mit '/ 100 -N.-Kali-
0 0o?RQ Ur -^thfärbung der wässerigen Schicht. 1 ccm der verbrauchten '/joo-N.-Säure =A Co • ? Alkaloid. — Nach derselben Methode kann auch Extr. Belladonnae, Conii,den ni p 1 ge P rü ft werden. Bei Extr. Conii beträgt die Extraktionsdauer aber bis 3 Stnn-Füi' E entspricht dann 1 ccm ^„„-N.-Säurc 0,00533 g Aconitin und 0,00127 g Coniin.
x tr. Belladonnae ist die Berechnung dieselbe wie für Extr. Hyoscyami.fiui 1 ^ x ^ractiiiii Hyoscyami flniduin. Bilsenkraut - Fluidextrakt. ExtraitkranjAT J us quiame. Fluid Extract of Hyoscvamus. Helv.: 100 Th. Bilsen-V, IS g <■ y bringt man, mit einer Mischung aus 10 Th. Glycerin, 15 Th. Weingeist, 20 Th.■\^' * befeuchtet, in einen Perkolator und erschöpft 1 ) mit q. s. einer Mischung von 2 Th.bereit^ 1°^ ^ ^ n ' Weingeist (94proc.). Die ersten 85 Th. fängt man für sich auf undWasa - a ' 100 "H 3 - Fluidextrakt. Dunkel grünlichbraun. 20 Tropfen geben mit 9 ccmsä Ul . e er ® me leicht schillernde oder klare Lösung, die durch 5 Tropfen verdünnte Salz-G rö , un JJ 1 ccm Meyek's Beagens undurchsichtig getrübt, dann flockig gefällt wird. —
e T Emzelgabe 0,1 g, grösste Tagesgabe 0,3 g.20oo *- : .Aus 1000 g gepulvertem Bilsenkraut (No. 60) und einer Mischung von
feuohf 0 / 11 ^ em geist (91 proc.) und 1000 ccm Wasser im Verdrängungswege. Man be-Fluid» t m ^ ^00 ccm, fängt die ersten 900 ccm für sich auf und stellt 1. a. 1000 ccm
extrakt dar. Man gebraucht etwa 4000 ccm Lösungsmittel.li c ]j 1 1° Bilsenkraut-Extrakte sind vorsichtig aufzubewahren. Man gebraucht sie inner-zu in S 1■ usatz zu Hustenmitteln, äusserlich zu Augenwässern, Linimenten, Salben, auch
-"-^stieren.
(A.ustr ) Ä m Hyoscyami (Germ. Helv.). Oleum Hyoscyami foliorum coctums enkr' , :/■ Dyoscyami infusum. — Bilsenkrautöl. Bilsenöl. Gekochtes Bil-form) <i ~ Huile de jusquijame (Gall.). — Infused oil of Hyoscyamus (Nat.Weino- ■ f lm ' : ^ Th. mittelfein zerschnittenes Bilsenkraut befeuchtet man mit 8 Th.ÜhmSi 1 mis clit nach einigen Stunden 40 Th. Olivenöl»npfbade, presst und filtrirt.
Heb
hinzu, verjagt den Weingeist imAustr.: Aus 1 Th. grob gepulvertem Bilsenkraut,
l ) Vergl. Band I, S. 1074 und Fussnote S. 925.