Hyoscyaminum.
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j, . Äedueirsalz der Badischen Anilin- und Sodafabrik, ein photographischer^■«Wickler, ist Hydroxylaminchlorhydrat.
f Hydroxylaminum SUlfuricum. Hydroxylaminsiüfat. Schwefelsaures Hy-"'ox.vlannn. (NH 2 . OH) 2 . H 2 S0 4 . Mol. Gew. = 164.
Farblose, monokline Prismen, in Wasser und in Alkohol löslich, bei 140° C.Ec amelzend.
Hyoscyaminum.
I- ff Hyoscyaminum (Ergänzb.). Hyoscyamine (Gall.). Hyoscyamin. C 17 H 23s- Mol. Gew. = 289. Kommt neben Scopolamin (Hyoscin) besonders in den Samen
blättern von Hyoscyamus niger L. vor.Darstellung. Diese erfolgt aus den Samen von Hyoscyamus niger L. in der
liehen Weise wie diejenige des Atropins aus der Belladonnawurzel (s. Bd. I, S. 4251,
ei indessen folgendes zu beachten ist: Die Abscheidung des Alkaloids aus seinerwetelsauren Lösung geschieht durch Kaliumkarbonat (nicht Kalihydrat). Da es in< tser verhältnissmässig leicht löslich ist, so muss die alkalische Lösung gründlich mitorolorm oder Aether ausgeschüttelt werden. Man muss bei der Darstellung vermeiden,
uas freie Alkaloid bei erhöhter Temperatur Alkalien einwirken zu lassen, weil sonst
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"J'oscyamin in Atropin übergeführt werden kann.
. Eigenschaften. Feine weisse, lockere Nadeln, welche im reinen Zustande bei
08 .5°C. (Ergänzb. 106—108° C, Gall. 108° C.) schmelzen. Sie lösen sich in Wasser und
unntem Alkohol leichter als Atropin; die Lösungen reagiren gegen Phenolphthalein
sck un, i besitzen bitteren, kratzenden Geschmack. Leicht löslich in Alkohol, Aether
, m ^kl° r °form. Die Lösungen lenken die Ebene des polarisirten Lichtes nach links ab
atropin ist optisch inaktiv) [«]„ = 20,97°.
Das Hyoscyamin steht zum Atropin in den engsten Beziehungen. Entweder sind
e Aikaloide desmotrop, oder das Hyoscyamin ist das optisch aktive (linksdrehende) Iso-
des Atropins. Im übrigen ist das Hyoscyamin die labile und das Atropin die stabile
mdung. Ueber die Ueberführung des Hyoscyamins in das Atropin s. Bd. I, S. 425.
. cyaniin giebt die gleichen Spaltungsprodukte wie das Atropin und ebenso die gleichen
uschen Reaktionen (s. Bd. I, S. 426). Dagegen unterscheidet es sich vom Atropin in
"Senden Punkten: 1) Es schmilzt bei 108,5° C. (Atropin bei 115,5° C). 2) Es ist links-
stehend
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(Atropin optisch inaktiv). 3) Das Golddoppelsalz C 1; H 23 N0 3 . HCl -f AuC] 3 kry-
lsir t gut und bildet stark glänzende goldgelbe Krystalle vom Schmelz-P. 160—162° C,
ae ui siedendem Wasser nicht schmelzen.
Prüfung. 1) Das Hyoscyamin sei farblos und löse sich in konc. Schwefelsäure
, y ' f ! e ärtmug auf. Diese Lösung werde auch durch Zugabe von etwas Salpetersäure nicht
8 ärbt (fremde Alkaloide und organische Verunreinigungen). — 2) Es schmelze bei 106
, 10 °°C. — 3) e s verbrenne auf dem Platinbleche ohne einen Rückstand zu hinter-
e fl (unorganische Verunreinigungen). — 4) Auf einen Gehalt an Atropin wäre durch
estirnmung der speeiflschen Drehung zu prüfen.
Aufbewahrung. Sehr vorsichtig. Anwendung. Das Hyoscyamin ist
so wie das Atropin ein Narcoticum, soll aber angeblich etw-as schwächer wirken als
es - Man giebt es, meist in Form seiner Salze, innerlich oder subkutan in Mengen
,001—0,003 g als Hypnoticum und Sedativum bei Geisteskranken. Aeusserlich in
Augenheilkunde in den gleichen Dosen und unter den nämlichen Indikationen wie
Pm (s. dieses). Höchstgaben: 0,005 pro dosi, 0,015 pro die (Ergänzb.).
y "■ ff Hyoscyaminum SUlfuriCUm (Ergänzb.). Hyoscyaininae Sulfas (Brit.
»I |^^ H >oscyaminsulfat. Schwefelsaures Hyoscyamin. (C 17 H, 3 SO s ) 2 .H 2 S0 4 + 2H 2 0.
01 « Gew. = 712. Die U-St, führt das wasserfreie Salz (C 17 H, 3 N0 3 ) 2 . H 2 S0 4 auf. Wird