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Das Pulver.
Das C inapulver, das durch alkoholisches Natron gelb und,soweit die Sekretdrüsenfragmente in Betracht kommen, orange-rot wird, ist sehr charakteristisch. Es besteht natürlich vor-wiegend aus Fragmenten der Hüllkelchblätter. Die Blüten ver-schwinden diesen gegenüber ganz. Nur Pollenkörner (Fig. IIa)finden sich relativ häufig, oft noch zu Gruppen vereinigt. Bis-weilen die Inhalte ganzer Antheren. Eeichlich treten beson-ders die Fragmente der mechanischen Elemente und der Flügelder Hüllkelchblätter hervor: Die charakteristischen kurzen
Bastzellon (Fig. 22) und die eigenartigen Flügelzellen (Fig. 24u. 25), aber auch Spaltöffnungen und Sekretdrüsen führendeEpidermisfetzen (Fig. 23), sowie die langen gebogenen Haare(t. Fig. 17) bilden charakteristische Elemente des Pulvers. Inden parenehymatischen Zellen sieht man da und dort kleineOxalatdrusen. Auch Beste der Nervenbündel, an denen nochTeile des umgebenden Gewebes hängen, sind bisweilen zu finden.Läfst man das Pulver einige Zeit in alkoholischer Natron-lauge liegen, so kristallisiert das Santoninnatrium in Drusenderber Kristalle oder in Sphaeriten aus.
Tafel 73.
Erklärung der Abbildungen.
(Artemisia Cina Berg.)
Fig. 1. Ganzes xinentwickeltes Blütenkörbchon von der Seite.„ 2. Dasselbe längsdurchschnitten.„ 2a. Querschnitt durch ein Körbchen. Lupenbild. In der Mitte
drei Blütenanlagen (blü).„ 3—6. Ganz junge Blütenknospen.„ 7—9. Etwas ältere Blütenknospen.
Die entwickeltsten Blüten der Droge. Fig. 1—10 von Drogen-material.Entwickelte Bliito aus dem reifen Körbchen (Flückiger-Herbar).Querschnitt durch eine ziemlich entwickelte Blüte (etwaeine solche, wie in Fig. 10 dargestellt), an der Stellegeführt, wo die Antheren liegen und die Corolle sehrdünn ist.Eoifes Pollenkorn.
Querschnitt durch eine unentwickelte Blüte der Droge (Ent-wickelungsstadium etwa wie Fig. 8), an der gleichen Stellegeführt wie bei Fig. 11.
10
10a
11.
Ha,IIb
Fig. 12. Querschnitt durch die Corolle im mittleren Teile der Blüte,dort wo die Filamente liegen.
„ 13 u. 14. Teile des Querschnittes durch den die ganze Innen-seite des Körbchens bisweilen umschliefsenden Gewebs-ring. i Innenseite.
„ 15. Oberer Teil einer halbreifen Anthere.
„ 16. Öldrüse von Blüten und Hüllkelch.
„ 17. Äufseres Hüllkelchblatt, von Aufsen gesehen, vergl. auchFig. 503 der Angew. Anatomie.
„ 18. Inneres Hüllkelchblatt, querdurchschnitten.
„ 19. Mittleres „ „
„ 20. Äusseres „ „
„ 21. Teil eines äufseren Hüllkelchblattes mit einer Spaltöffnung.
„ 22. Mechanische Zellen aus dem Hüllkelchblatt.
,, 23. Spaltöffnung eines Hüllkelchblattes von der Fläche gesehen.
„ 24 u. 25. Zellen der Flügel eines Hüllkelchblattes, von der Flächegesehen.
„ 26. Querschnitt durch einen Inflorescenzstiel.
„ 27. Laubblatt aus der unteren Partie der Stengel.