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zwischen ihnen nicht tief. Der Eand ist doppelt gesägt-ge-kerbt. Sie sind beiderseits so dicht behaart, dafs sie grau-filzig erscheinen.
Die Blätter zeigen nur eine Eeihe Palissaden (p, Fig. 24u. 26) und wenige Keinen reich durchlüfteten Merenchyms(mer, Fig. 24 u. 26), das aus ungewöhnlich gestreckten Zellenbesteht. Die Epidermiszellen der Oberseite sind, im Quer-schnitt betrachtet, ziemlich grofs und hoch (Epo, Fig. 24 u. 26),die Epidermiszellen der Unterseite sind flacher. Von derFläche betrachtet gleichen sie einander. Sie besitzen welligverbogene Seiten wände (Fig. 27). Wegen der aufs erordentlichstarken Haarbedeckung beider Seiten sind sie schwer zu er-kennen. Spaltöffnungen (st, Fig. 26 u. 27) finden sich aufbeiden Seiten. Die Haare sind hier auf der Blattfläche, imGegensatze zu Fol. Malvae, nur selten einzellige Borsten,sondern in der Regel mehrstrahlige Sternhaare (t„ n Fig. 24,26, 27). Man findet 2 — 6, seltener sogar bis acht einzelligeSternstrahlen. An der Basis sind die Haare resp. die Stern-strahlen meist mit etwas erweiterter Haarwurzel der Epidermiseingefügt. Daselbst zeigen sie auch die charakteristischeTüpfelung. Auf Qewebspolster sind sie für gewöhnlich nichterhoben, jedenfalls bleiben die letzteren flach. Am Blattrandefinden sich fast ausschliefslich einzellige Borsten. Der starknach unten ausladende Mittelnerv führt ein grofses Bündel,dessen radialstrahliger Holzteil (gth, Fig. 24) von Markstrahlendurchzogen wird und dessen der Blattuntorseite zugekehrterSiebteil (sb, Fig. 24) durch Bindenstrahlen eine Gliederungin einzelne Streifen erfährt. An der Oberseite der Mittel-nerven läuft ein im Querschnitte rundlicher Kollenchymstreifen,an der Unterseite ein bogenförmiges subepidermales Kollen-chymband (col, Fig. 24). Besser wie beim Mittelnerven ist
bei den Sekundärnerven das Kambium zwischen Gefäfs- undSiebteil zu sehen (c). An diesen Sekundärnerven ist die Laminader Begel nach etwas eingezogen (Fig. 26), so dafs das Quer-schnittsbild bogenförmige Vorwölbungen und Einschnürungenerkennen läfst. Kalkoxalatdrusen (Fig. 25) finden sich vor-nehmlich in der Nähe der Nerven (Fig. 24 u. 26). Auch dieeigentümlichen Köpfchenhaare (t,, Fig. 24 u. 26) sind beson-ders in der Nähe der Nerven zu finden. Ebenso trifft mandie Schleimzellen ganz besonders im Nervenparenchym (Sehe,Fig. 24). Daselbst sind sie oft sehr zahlreich. Neben diesemführt dann in erster Linie die Epidermis Schleimzellen (Sohle,Fig. 24 u. 26). Ja man kann die Epidermis sogarvornehmlich als den Sitz des Schleimes der Althee-blätter betrachten. Die Schleimzellen der Epidermis führenebenso wie die des Mesophylls, den Schleim in der Form vonSchleimmembranen. Während aber die Schleimzellen der Nervenringsum gleichmäfsig stark verdickte Membranen besitzen (Sehe,Fig. 24), sind die Schleimzellen der Epidermis meist nur ander Innenseite verdickt (Sehle, Fig. 24, 26 u. 28).
Das Pulver.
Das Pulver der Malven- und Althaeablätter ist an dencharakteristischen Haaren leicht kenntlich und zu unter-scheiden. Da besonders beim feinen Pulvern diese Haarestark zertrümmert werden, ist besonders auf die Haarbasiszu achten, die in der Regel erhalten bleibt und sehr eigen-artig gestaltet ist (vergl. die Abbildungen). Prävalieren reich-gliodriger Sternhaare zeichnet Althaea vor Malva aus.
Althaeablattpulver ist als Verfälschung von Fol. digitalisbeobachtet worden.
Fig.
Tafel 71.
Erklärung der Abbildungen.
i.
2.
3;4.
4;
5,
7.
8.
9-12.13.14.15.
17
{Malva silvestris L.)Längsschnitt durch eine Hlüte.
Ein Blatt der Corolle, an der Basis zwei Bandhaarstroifen (*)., b, c. Antheren.
Folienkorn.. Band eines Pollenkornes mit ausgetretenen Folienschläuchen.
X Austrittsstellen, y Stäbchenschicht.6, 6 a. Querdurchschnitte durch die Antherenwand.Narbensehenkel.
Narbenschenke], quer durchschnitten.-11. Sternhaare vom Filament.Mehrzelliges Haar vom Filament.Querschnitt durch ein Blumenblatt, am Nerven (gfb).Epidermis der Oberseite des Blumenblattes, Flächenansicht.Epidermis der Unterseite des Blumenblattes, Flächenansicht.
Sehe durchscheinende Schleimzellcn.Querschnitt durch ein Kelchblatt. Epo Epidermis der Innon-
oder 0beiseite.19. Flächenansichten der Epidermis und der Haare derAuTsen-(Unter-)SeitG des Kelchblattes.
ie
18.
51
11
20.21.
22
11
23.23 a
Haartragender Gewebshöoker.
Blattrand des Kelches, Innen- oder Oberseite.Epidermis der Oberseite des Kelches, Flächenansicht.Haare von der Oberseite des Kelches
Epidermis der Oberseite des Laubblattes von Malva silvestris L.Aufsenkelch (hb) und Kelch (se) der Blüte von Malva sil-vestris L., von unten gesehen.
(Malva neglecta Wallroth.)Fig. 23 b. Aufsenkelch (hb) und Kelch (se) der Blüte von Malvaneglecta Wallroth.
(Althaea officinalis L.)Querschnitt durch ein Laubblatt, am Mittelnerven.Oxalatkristalldrusen aus dem Laubblatt.Querschnitt durch das Laubblatt an einem Nervenast.Epidermis der Überseite des Laubblattes mit den Sternhaaren.Epidermiszelle des Laubblattes mit in Bildung begriffenerSehleimmembran.
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24.
11
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11
27.
28.