Gliede des öffentlichen Sanitätsdienstes zu erziehen, sind dasProdukt eines eingehenden Studiums der Geschichte der Pharmaciedes 19. Jahrhunderts und des Gedankenaustausches mit hervor-ragenden Pachgenossen der Wissenschaft und Praxis. Dass dieseVorschläge in vielen Punkten verbesserungs- und ergänzungs-bedürftig sind, dessen ist sich der Verfasser nur zu gut bewusst,und mit Freuden würde er es begrüssen, wenn diese Blätter Ver-anlassung gäben, dass sowohl von Seiten der Vertreter der wissen-schaftlichen Pharmacie, als auch der praktischen Apotheker that-kräftige Schritte in dieser Hinsicht gethan würden. Möge es demenergischen Zusammenwirken von Wissenschaft und Praxis gelingen,die Pharmacie neu zu beleben, ehe es hierzu zu spät ist!
Tübingen, am Sylvesterabend 1901.
Theodor Paul.