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— 'Maclurin 1 ), C i3 H 10 O 6 -|- H 2 0 (Moringerbsäure), kristallisiertaus Wasser in blaßgelben, säulenförmigen Kristallen, welche süßlichadstringierend schmecken. Wasserfreies Maclurin bildet ein gelbeskristallinisches Pulver vom Schmelzpunkt 200°. Es löst sich leichtin Wasser, Alkohol und Äther und wird durch Alkaloide, Leim-lösung und Albuminate gefällt. Eisenchlorid erzeugt in der Lösungeinen grünlich - schwarzen, Bleiacetat einen gelben, in Essigsäure lös-lichen Niederschlag. Bei energischer Einwirkung von Alkalien oderdurch Erhitzen mit verdünnter Schwefelsäure auf 120° wird Maclurinaufgespalten und liefert als Spaltungsprodukte Protocatechusäure undPhloroglucin. Seine Konstitution entspricht der Formel 2 ):
!) Wagner, Journ. f. prakt. Chem. 51 (1850) 82; 52 (1851) 449. Hlasiwetzund Pfaundler, Jouru. f. prakt. Chem. 90 (1863) 445; 94 (1865) 65; A. 127 (1863)352. Löwe, Zeitseh. f. analyt. Chem. 14 (1875) 118. Bediord und Perkin,.Journ. chem. Soc. 67 (1895) 933. Perkin Journ. chem. Soc. 71 (1897) 186.Oiamician und Silber, B. 27 (1894) 423, 1628; 28 (1895) 1393. König undKostaneoki, B. 27 (1894) 1996. Kostaneoki und Lampe, B. 39 (1906) 4014.
2 ) Dadurch, daß das Maclurin als geöffnetes Xanthon-Derivat aufgefaßtwerden kann, ist ein gewisser Zusammenhang mit den f-Pyron-Derivaten er-kennbar:
HCT
H(X
"CH
OH O
HCT er ^CH
HO.
A
X CH
COf-Pyron
CH CO
Chromon
CH O CH
hc^ \r \r X!H
HC I /C / k
CH CO CH
Xanthon
CH
HO^ ^C 7
HC \ A
CH
HO— Q!'
HCL
O
N C-C<
.CH
"COPlavon
H
A
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CH
X C=H
H
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OH
Maclurin