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Grundriß der Pharmakochemie
Entstehung
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282
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Ölsäurealdehyd, C 18 H 34 0, ist eine schwach riechende, beim Ab-kühlen wachsartig' erstarrende Flüssigkeit, welche bei 168—169"(3—4 mm) siedet. Er kann dargestellt werden durch Destillation vonölsaurem mit ameisensaurem Calcium 1 ):

CH 3 -(CH 2 ) 7 —CH=CH—(CH 2 ) 7 -:COOca

+caOlOCH

Ölsaures Calcium Ameisensaures Calcium

CaC0 3 + CH 3 (CH 2 ) 7 —CH=CH—(CH 2 ) 7 C<f

X H

Ölsäurealdehyd

Iridin, C 24 H 26 Ox 3 2 ), bildet feine, weiße, sich an feuchter Luftleicht hellgelb färbende, bei 208° schmelzende Nadeln. Es löst sichkaum in Wasser, etwas leichter in Aceton, leicht in heißem Alkohol,nicht in Äther, Essigäther, Benzol und Chloroform.

Die Struktur entspricht dem Formelbilde:

OCH 3

/ ■ —~Q_

>C-GH 8 -C-C0-C^ ^C-OC 6 H 11 0 6

\ \c=—c/

^0-^ H

eH,o-cf

c-

o=

H

=c /

H

OCH 3

OH

Iridin

Durch verdünnte alkoholische Schwefelsäure wird Iridin bei80 — 100° zerlegt in Traubenzucker und in Irigenin.

Irigenin, C 18 H 16 0 8 , scheidet sich aus der alkoholischen Lösungauf Zusatz von Wasser in Rhomboedern vom Schmelzpunkt 186 ° ab.Es besitzt die Konstitution:

0CH 3H

V 5 — CH--C- CO—Cf

'O-

/y

OCH 3

~c^

ch,o-c:

:coh

v c=

=c

H

^0-

-C=

=CH

OH

Irigenin

') Schimmel & Cie., Ohem. Centralbl. 1907, I, 1413.2 ) de Laire und Tiemann, B. 26 (1893) 2010.