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Ölsäurealdehyd, C 18 H 34 0, ist eine schwach riechende, beim Ab-kühlen wachsartig' erstarrende Flüssigkeit, welche bei 168—169"(3—4 mm) siedet. Er kann dargestellt werden durch Destillation vonölsaurem mit ameisensaurem Calcium 1 ):
CH 3 -(CH 2 ) 7 —CH=CH—(CH 2 ) 7 -:COOca
+caOlOCH
Ölsaures Calcium Ameisensaures Calcium
CaC0 3 + CH 3 (CH 2 ) 7 —CH=CH—(CH 2 ) 7 C<f
X H
Ölsäurealdehyd
Iridin, C 24 H 26 Ox 3 2 ), bildet feine, weiße, sich an feuchter Luftleicht hellgelb färbende, bei 208° schmelzende Nadeln. Es löst sichkaum in Wasser, etwas leichter in Aceton, leicht in heißem Alkohol,nicht in Äther, Essigäther, Benzol und Chloroform.
Die Struktur entspricht dem Formelbilde:
OCH 3
/ ■ —~Q_
>C-GH 8 -C-C0-C^ ^C-OC 6 H 11 0 6
\ \c=—c/
^0-^ H
eH,o-cf
c-
o=
H
=c /
H
OCH 3
OH
Iridin
Durch verdünnte alkoholische Schwefelsäure wird Iridin bei80 — 100° zerlegt in Traubenzucker und in Irigenin.
Irigenin, C 18 H 16 0 8 , scheidet sich aus der alkoholischen Lösungauf Zusatz von Wasser in Rhomboedern vom Schmelzpunkt 186 ° ab.Es besitzt die Konstitution:
0CH 3H
V 5 — CH--C- CO—Cf
'O-
/y
OCH 3
~c^
ch,o-c:
:coh
v c=
=c
H
^0-
-C=
=CH
OH
Irigenin
') Schimmel & Cie., Ohem. Centralbl. 1907, I, 1413.2 ) de Laire und Tiemann, B. 26 (1893) 2010.