224
CH„
CH a
CH a
CH a
>C0H-CH 2 -CH 2 —CH 2 —CHOH—CH 3 ->
CH S
N CH 2/CH 2
CHCH 3
Mit Hydroxylamin bildet Methylheptenon ein Oxim J ) (Sdp. 15 =108—110°), mit Phenylhydrazin ein Phenylhydrazon (Sdp. 23 =192—193°). Das Semicarbazon schmilzt bei 136—138° 2 ).
Durch Oxydation mit Kaliumpermanganat 8 ) entsteht Aceton undLävulinsäure.
Synthese des Methylheptenons siehe S. 214.
n-Oldylaldehyd, C 8 H 16 0, siedet unter 15 mm Druck bei 80—85°.Er besitzt die Konstitution:
CH 3 - CH 2 —CH 2 - CH 2 —CH 2 —CH 2 —CH 2 —C<
\LT
n-Oktylaldehyd
Beim Schütteln mit Wasserstoffsuperoxyd polymerisiert er sichzu einem festen Körper. Mit Hydroxylamin bildet er ein Oxim vomSchmelzpunkt 35°, mit Bisulfit eine kristallinische Bisulfltverbindungund mit ß-Naphtylamin und Brenztraubensäure die Oktyl-ß-Naphto-cinchoninsäure vom Schmelzpunkt 234°. Durch Oxydation entstehtCaprylsäure.
Citropten 1 ), CnHi^O^ (Citronenölstearopten, Citronenkampfer,Oitrapten, Limettin), kristallisiert in langen, farblosen, sublimierbarenNadeln vom Schmelzpunkt 146—147°. Es ist in heißem Wasser,Äther und Petroläther nur wenig löslich, leichter in Alkohol, Chloro-form und Aceton. Die alkoholische Lösung zeigt blau-violetteFluorescenz. Seine Struktur entspricht der Formel:
121
') Barbier und Bouveault, Oompt, rend. 118 (1894) 983, 1050(1895) 168; 122 (1896) 1422. Tiemann und Krüger, B. 28 (1895) 2124.
2 ) Wallach, B. 28 (1895) 1957. Schimmel & Oie., Ber. 1905, I, 40.
3 ) Tiemann und Semmler, B. 28 (1895) 2128.
4 ) Brissenot, Journ. de Pharm. 1829, 324. Schmidt, Arch. d. Pharm242 (1904) 288.