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Grundriß der Pharmakochemie
Entstehung
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CH

CH a

CH a

CH a

>C0H-CH 2 -CH 2CH 2CHOHCH 3 ->

CH S

N CH 2/CH 2

CHCH 3

Mit Hydroxylamin bildet Methylheptenon ein Oxim J ) (Sdp. 15 =108110°), mit Phenylhydrazin ein Phenylhydrazon (Sdp. 23 =192193°). Das Semicarbazon schmilzt bei 136138° 2 ).

Durch Oxydation mit Kaliumpermanganat 8 ) entsteht Aceton undLävulinsäure.

Synthese des Methylheptenons siehe S. 214.

n-Oldylaldehyd, C 8 H 16 0, siedet unter 15 mm Druck bei 8085°.Er besitzt die Konstitution:

CH 3 - CH 2CH 2 - CH 2CH 2CH 2CH 2C<

\LT

n-Oktylaldehyd

Beim Schütteln mit Wasserstoffsuperoxyd polymerisiert er sichzu einem festen Körper. Mit Hydroxylamin bildet er ein Oxim vomSchmelzpunkt 35°, mit Bisulfit eine kristallinische Bisulfltverbindungund mit ß-Naphtylamin und Brenztraubensäure die Oktyl-ß-Naphto-cinchoninsäure vom Schmelzpunkt 234°. Durch Oxydation entstehtCaprylsäure.

Citropten 1 ), CnHi^O^ (Citronenölstearopten, Citronenkampfer,Oitrapten, Limettin), kristallisiert in langen, farblosen, sublimierbarenNadeln vom Schmelzpunkt 146147°. Es ist in heißem Wasser,Äther und Petroläther nur wenig löslich, leichter in Alkohol, Chloro-form und Aceton. Die alkoholische Lösung zeigt blau-violetteFluorescenz. Seine Struktur entspricht der Formel:

121

') Barbier und Bouveault, Oompt, rend. 118 (1894) 983, 1050(1895) 168; 122 (1896) 1422. Tiemann und Krüger, B. 28 (1895) 2124.

2 ) Wallach, B. 28 (1895) 1957. Schimmel & Oie., Ber. 1905, I, 40.

3 ) Tiemann und Semmler, B. 28 (1895) 2128.

4 ) Brissenot, Journ. de Pharm. 1829, 324. Schmidt, Arch. d. Pharm242 (1904) 288.