— 86
CH
•CH
H 2
HOC
CH.
I^CH
N
CH-CH=CH 2 H 2 C H q/ \CH—COOH
CH
CH 3 0-G*
HC,
CH 2
C
/C'CH
Chinin
^CH.CH
HOOC H2Cx 7 CH 2
NHCmcholoiponsäure
-> COOH
CH C
N
CH 3 0-OHC,
\C 7/C,
^CH„CH
N
CH
Chininsaure(p-Methoxy-Cinchoninsäure)
Durch schmelzendes Kali wird Chinin in ähnlicher Weise zerlegtwie Cinchonin, an Stelle von Chinolin und Lepidin entstehen jedochp-Methoxychinolin und p-Methoxylepidin:
CH a
H
H
i
C CH
CHgO-C^ ^C 7 ' NCH
CH 3 0
C
c
S G X N CH
HC /C x ^-CH
V V
HC
CH
,G CHN
p-Methoxychinolin(Chinolidin)
p-51ethoxylepidin
^ Chinidin 1 ), C 20 H. 2d N. 2 O 2 (Conchinin), (ß-Chinin, ß-Chinidin,kristallisiertes Chinoidin, Chinotin, Pitayin) ist sehr wahrscheinlichmit dem Chinin strukturidentisch und stereoisomer. Es kristallisiertaus Wasser, Alkohol oder Äther in Verbindung' mit diesen Lösungs-mitteln, aus Benzol scheidet es sich wasserfrei ab. Schmelzpunkt 170".Die Lösungen des Chinidins drehen nach rechts, sie zeigen, wie die-jenigen des Chinins die Grünfärbung mit Chlorwasser und Ammoniakund die blaue Fluorescenz nach Zusatz von Oxysäuren.
Die Abbauprodukte sind dieselben wie beim Chinin. In nach-stehenden Übersichten ist das Verhalten der wichtigsten China-Alka-loide zusammengestellt 2 ):
r ) Henry und Delondre, Joiirij. d. Pharmac. [2] 19, 623; 20, 157. vanHejningen, A. 72 (1849) 302. Pasteur, Compt. rend. 36 (1853) 26. Hesse,A. 146 (1868) 357; 166 (1873) 232; 174 (1874) 337.
2 ) Kerner, Arch. d. Pharm. 216 (1880) 272.
C,