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Bei der Oxydation mit Chromsäure entstellt Hygrinsäure,(C 6 H ]0 N)COOH, die mit 1 Mol. Wasser kristallisiert und wasserfreibei 164" schmilzt. Sie spaltet bei der Destillation Kohlendioxyd abund liefert n-Methylpyrrolidin. Hygrinsäure ist daher eine n-Methyl-pyrrolidinkarbonsäure, und zwar, da die Kohlensäureabspaltung leichterfolgt, eine a-Säure der Formel:
HoC—CBU
>N-CH q
HoC—CH-COOH
Hygrinsäure
Sie ist leicht löslich in Wasser und Alkohol, unlöslich in Äther. DieHygrinsäure wird in ihrer racemischen Form (Schmelzpunkt 169—170°)folgendermaßen synthetisch J ) dargestellt:
BrCH 8 -CH 2 —CHalBr + NaiHC
Trimethylenbromid
/COO C 2 H 6\C00C 2 H 6
Natriummalousäureester
NaBr + CH 2 Br-CH 2 —CH 2 CH
\C00C 2 H 5
Brompropylmalonsäureester
,COOC 2 H, _. . . n
° Einwirkung von Brom auf die
Lösung in Chloroform
,C00C 2 H 5-> CH 2 Br- CH 2 —CH 2 —CBr
\C00C 2 H 5
a-b-Dibrompropylmalonsäureester
Br
H 2 C
IH-C-
Br
/COO C 2 H
C
2- Ll 5
2 L H
\C00C 2 HCH 2
Dibrompropylmalo nsäureester
Erllitzen mit methylalkoholischerMethylaminlösung
---------------- ->
auf 140° im Eohr
') Willstätter und Ettlinger, A. 326 (1903) 91.Oesterle, Grundriß der Pharmalcochemie.