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■
CHo-CH-
-CH S
N—CH, CH
CH 2 —CH-
CH
Tropidin
Die Ecgoninsäure, die durch Oxydation sowohl aus 1- als auch
aus d-Ecgonin als linksdrehende Modifikation vom Schmelzpunkt
117° gewonnen wird, besitzt die Struktur der N-Methylpyrrolidon-
a-Essigsäure 1 ):
H 2 C—CO
\n— CH 3H 2 C—CH-CB~ 2 - COOHSie kann in ihrer racemischen Form nach folgenden Reaktionensynthetisiert werd en 2 ):
A 2 -Dihydromukonsäure Ä ) lagert Bromwasserstoff an und gehtin ß-Bromadipinsäure über. Diese liefert bei der Einwirkung
•) HC=OH
NH
HO=CH
Pyrrol
H0-CH 2
II \
/Hü—CH 2
Pyi-rolin
>NH
H 2 0-OH 2
\>NH
H 2 C-CH 2Pyrrolidin
H 2 C—CO
>NH
H 2 C — CH 2
Pyrroliüon
Nach Hennstedt bezeichnet man die Stellungen wie folgt:
HC=CHx
n NH oder
HO=CH /
HC=CHx
2 1
3 4
HC=t;n /
n NH ; nach
Knorr HC=CHv
3 2
i 5
110=OH^
Nach Knorr kann demnach die Ecgoninsäure-i NH auch als 1-Methylpyrrolidon—5-Essigsäure be-zeichnet werden.
2 ) Willstätter und Hollander, A. 326 (1903) 79.
3 ) Dihydromukonsäure entsteht aus Schleimsäure nach folgenden Reaktionen:
HOOC—(OHOHu-COÜH P01 5 Dichlormukonsäure — Redukt.
Schleimsäure ----- >■ ------- >-
Hydromukonsäureoder aus Mukonsäure durch Reduktion. Mukonsäure wird synthetisiert durch Er-hitzen von Glyoxal und Malonsäure mit Pyridin (0. Doebner, B. 35(1902) 1147)-.CHO ' x COOH
+ 2CH 2
CHO \COOH
Glyoxal Malonsäure
CH=CH- COOH
I
0H=0H-COOH
MukonsäureSchmp. 292°
+ 2C0 2 + 2H 2 0.