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Beim Erwärmen mit Alkalien oder Säuren zerfällt Atropin ininaktive Tropasäure und Tropin 1 ).
^» Tropasäure, C 9 H 10 0 3 , kristallisiert in Prismen oder Tafelnvom Schmelzpunkt 117—118". Sie besitzt die Struktur:
CH 2 0HC« H 5 - GH
COOH
Tropasäure (a-Phenylhydracrylsäure)
Beim Kochen mit Barytwasser verliert sie ein Molekül Wasserund geht über in Atropasäure:
CH 2 —OH
C 8 H 5 -C~- H
= C„H 5 — C
CH 2
+ H,0\-COOH
Atropasäure Schmp. )06°(a-Phenylacrylsäure)
COOH
Tropasäure
Durch Erhitzen der Säure für sich entsteht Tropid:
/CH 2 \C.H.—CH 0 + H 2 0
^co/
Tropid
Beim Erhitzen mit Salzsäure auf 140° entsteht Isatropasäure,C, 8 H ]8 0 4 , wahrscheinlich ein Polymeres der Atropasäure.
Die Synthese 2 ) der Tropasäure verläuft nach folgenden Beaktionen:
C ß H 5 —CH
CH 2 -0HDOO H
CH,
CH
P0i 5
KON in
alkoliol. Lösung
Verseil'une'
CO
\
Acetophenon
C-Cl
V C 6 H,
C 6 H 5 Cl
Acetophenonchlorid(Dichloräthylbonzol)
CH 3
C 6 H 5 —C—OC 2 H 5
CN
Nitril der Afrolaktinäthyl-äthersäure
') Kraut, A. 128 (1863) 273, 133 (1865) 87, 148 (1868) 236. Lossen,A. 131 (1864) 43, 138 (1866) 230.
2 ) Ladenburg und Rügheimer, B. 13 (1880) 373. Spiegel, B. 14 (1881)235, 1352. Kraut und Merliug, B. 14 (1881) 330, A. 209 (1881) 3.