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Grundriß der Pharmakochemie
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7980° siedet und einen an die Alkoholbasen der Fettreihe er-innernden Geruch besitzt. Seine Formel ist:

HCCH 2

\n CH 8

HCCH 2

N-Methylpyrrolin

Das Goldsalz, C 5 H 9 NHC1 Au Cl 8 , bildet gelbe, breite Nadeln vomSchmelzpunkt 190192°, das Platinsalz (C 5 H 9 NHCl) a Pt Cl 4 bildetorangefarbene Nadeln, das Pikrolonat kristallisiert in gelben, stern-förmig gruppierten Prismen, die bei 222° unter Zersetzung schmelzen.

Synthetisch ist N-Methylpyrrolin erhältlich durch Keduktion desN-Methylpyrrols') mittels Zinkstaub und Salzsäure:

CH=CH

>NCK,

CH=CH

N-Methylpyrrol

CHCH 2

\n CH 8CHCH 2

N-Methylpyrrolin

Zitronensäure' 2 ), C fi H 8 0 7 , Oxytrikarballylsäure:

*) N-Methylpyrrol kann dargestellt werden durch Einwirkung von Jodmethylauf Pyrrolkalium oder durch trockene Destillation von schleimsaurem Methylamin.

2 ) Ein Homologes der Zitronensäure scheint die im Lärchenschwamm (Poly-porus officinalis Fries) enthaltene Agarieinsäure, C 22 H 4 o 0 7 + l'/a H2O, zu sein.Ihre Konstitution entspricht sehr wahrscheinlich der Formel:

COOH COOH COOH

ü

-&-

-CH 2

Cj(sH33

H OH

Agarieinsäure.

Bei der Behandlung mit alkoholischem Kali liefert Agarieinsäure Stearin-säure, daneben wird Essigsäure gebildet:CH S COOH

OOHCOOH

CH

"ÖOOH"] +

C18 H36 O2

Stearinsäure.

höh

C16H33Durch Einwirkung von konzentrierter Schwefelsäure entsteht Heptdecyl-methylketon, Ci 7 H S 5 CO CH 8 , dasvonKrafft (B. 12 (1879) 1672) synthe-tisch dargestellt worden ist. (Thoms und Vogelsang, A. 357 (1907) 145.)