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Grundriß der Pharmakochemie
Entstehung
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C,

,0

HCTHC.

CH

HC 7HC,

C-C00HCH

'C(

"0.

J CH 0

•c;

A

V <X

0J CH,

Piperonal Piperonylsäure

Die Piperinsäure enthält im Vergleich zur Piperonylsäure dieGruppe C 4 H 4 mehr. Diese Gruppe liegt zwischen Karboxyl undBenzolkern:

C-COOH c-C 4 H 4 -C00H

HC 7 CH HC TH

HC C-o HC C-0

°-O^CH 2 °~O^CH 2

Piperonylsäure Piperinsäure

Für die Gruppe C 4 H 4 ist die Struktur — CH = CH — CH = CH -ermittelt worden 1 ), die Piperinsäure 2 ) besitzt somit die Konstitution:

') Regel, B. 20 (1887) 414.

2 ) In Beziehung zur Piperinsäure steht das Methysticin (prismat. Nadelnvom Schmelzpunkt 137°) aus der Wurzel von Piper methysticum (Kawa), welchesnach Pomeranz (Monatsh. f. Chemie 10 (1889) 783) folgende Struktur besitzen soll:.0 - OH = CH — OH — OH— 00— CH 2 — COOCH 3HC' ^OH

Hüs

C\

0

/0H 2

Durch Erhitzen mit Kalilauge wird es verseift, es entsteht Methysticin -säure, welche beim Erhitzen über ihren Schmelzpunkt (180°) oder beim Kochenmit verdünnten Säuren Kohlensäure abspaltet und in Methysticol (flache Prismenvom Schmelzpunkt 143°) übergeht:CH

H s

0— G /

M3-CH = CH-CH = CH-C0 — CH 2 -COOH

\0—Ov yCH

CH

Methysticinsäure