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Schimpor:
(Fig. 379 lc) haben sehr kleine Deckschuppen und längliche, holzige Frueht-schuppen, deren verdicktes Ende ein rhombisches Feld, die Apophyse, trägt. Wiebei der Fichte, lösen sich die Zapfen nach dem Herabfallen der Samen ganz ab.— Larix europaea, die Lärche, zeichnet sich vor allen anderen einheimischenNadelhölzern dadurch aus, dass sie ihre Nadeln im Herbst abwirft. Letztereentspringen in dichten Büscheln aus Kurztrieben.
Geographische Verbreitung. Die Pinaeeen bewohnen hauptsächlichdie nördliche temperirte Zone, wo manche ihrer Arten ausgedehnte Wälder fürsich allein bilden. Am mannichfaltigsten sind ihre Vertreter in den nördlichenextratropischen Küstenländern des pacifischen Oceans, namentlich in China, in
Fig. 379. Pinus silvestris. 1 Zweig, a männlicher, b weiblicher Blüthenstand,o Zapfen, d Nadeln. 2 Staubblatt, a von der Seite, b von aussen. 3 Deck-und Fruchtschuppe, a von innen, b von aussen. 4, a Fruchtschuppe mit denbeiden Samen, von innen, b Samenflüge], c Samenkörper. .7 Samen im Längs-schnitt. — Officinell. (Nach Wossidlo.)
Japan, in Californien. Letzteres Land ist durch den Besitz der mächtigsten allerNadelhölzer ausgezeichnet; hier befinden sich nämlich die Haine des Mammuth-baums, Sequoia gigantea, der über 100 m hoch wird und dessen Stamm 12 m imDurchmesser erreicht; nächst den Eucalypten Australiens sind diese Bäume diehöchsten der Erde. — Deutschland besitzt nur wenige Nadelhölzer, von welchen je-doch einige so massenhaft auftreten, dass sie einen ganz wesentlichen Theil derPflanzendecke bilden. Durch Häufigkeit nehmen Fichte und Kiefer die erste Stelleein; die Weisstanne bildet grosse Wälder in den Vogesen und im Schwarzwald, istaber sonst seltener; die Sträucher des Wachholders sind auf trockenem Bodenüberall häufig. Die übrigen deutschen Nadelhölzer: Pinus montana, die Krumm-holzkiefer; Pinus Cembra, die Zirbelkiefer (mit drei oder fünf Nadeln an jedemKurztriebe, an Stelle von zwei); Larix europaea, die Lärche; Juniperus Sabina,