Cryptogamen.
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eingeschlossen. An dem Prothaliram entstehen die Geschlechtsorgane, so-wohl Antheridien (Fig. 338) mit zahlreichen cilientragenden, meist schrauhiggewundenen Spermatozoiden, als auch Archegonien (Fig. 339) mit je einerEizelle. Die Befruchtung ist wie hei den Moosen nur in Wasser, also beiBenetzung der Prothallien möglich.
Nach der Befruchtung entwickelt sich aus der Eizelle wie hei denBryophyten zunächst ein mehrzelliger Embryo, welcher zur ungeschlecht-lichen Generation heranwächst. Bryophyten und Ptcridophyten werdendaher von Exgler als Embryophyta bezeichnet, und zwar als Embryo-phyta zoidiogama, weil die männlichen Zellen als Spermatozoiden aus-gebildet sind.
Die ungeschlechtliche Generation, die auch als Sporophyt bezeichnetwird, ist bei den Ptcridophyten eine in der äusseren Gliederung und inneren
Gliederung
Structur hochdifferenzirte Pflanze ,mitWurzeln. Bei der Mehrzahl der PteridophytenSchachtelhalmen, theilt sich diebefruchtete Eizelle, nachdemsich mit einer Cellulose-
in Stengel, Blätter undso bei den Farnen und
sie
membran umgeben hat, imArchegonium zunächst durcheine Quer- oder Basalwand inzwei Zellen und dann durch zweizu dieser senkrecht stehendeWände in Octanten. Unter wei-tererTheilung dieser acht Zellenentsteht ein Gewebekörper, anwelchem der Stammscheitel, daserste Blatt, die erste Wurzelund neben dieser ein der Keim-pflanze des Pteridophyten eigen-tümliches Organ, der sogen.Fuss augelegt werden (Fig.332 f). Der Fuss ist ein höcker-artig vorspringender Gewebe-körper, durch welchen die jungeKeimpflanze mit dem anfangsmitwachsenden, sich erweitern-den Archegoniumbauch in Verbindung
A Pteri
errulata. Aus dorn Archegoniumbefreiter Embryo im Längsschnitt. / Basalwand, IIsenkrecht zu dieser stehende Quadrantenwand, /"An-lage des Pusses, s des Stammscheitels, b des erstenBlattes, w der Wurzel. (Nach Exenitz-Gbrlopt.)B Pteris aquilina. Weiterentwickelter Embryo, mitdem Puss f noch im erweiterton Archegoniumbauch,aw steckend, pr Prothallium. Vergr. (Nach Hof-meister.)
bleibt; er
gt als Saugorganfür ihre Ernährung, bis die Wurzel in den Boden gedrungen ist, dieersten Blätter sich entfaltet haben und die Keimpflanze somit sclbstständigsich ernähren kann. Das Prothallium geht dann in der Kegel bald zuGrunde. Aus dem Stammscheitel des Embryo entwickelt sich ein einfacheroder sich gabelig, ohne Beziehung zu den Blättern verzweigender aufrechteroder niederliegender Stamm, welcher in spiraliger, quirliger oder dorsi-ventraler Anordnung die Blätter erzeugt. Statt Khizoiden wie bei Moosenwerden echte aus Geweben aufgebaute Wurzeln, wie wir sie auch bei denPhanerogamen vorfinden, erzeugt (vgl. Fig. 166). Auch die Blätter, stimmenim Wesentlichen in ihrer Structur mit denen der Phanerogamen überein.Stämme, Wurzeln und Blätter werden von wohldifferenzirtcn Gcfässbündelndurchzogen und daher bezeichnet man auch die Pteridophyten als Gefäss-cryptogamen. Die Gefässbündel der Pteridophyten sind überwiegend nacheinem besonderen Typus gebaut (vgl. Fig. 104, 124, 129, 130). SccundäresDickenwachsthum durch Cambiumthätigkeit kommt bei den jetzt lebenden
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